2009_05

Staffel und Hürdenmeisterschaften am 26.05.09

Bei den Kreisstaffelmeisterschaften waren wir mit je einer Frauen und Männermannschaft angetreten.
Die Frauenmannschaft über 3x 800m lief in folgender Aufstellung. Auf Position eins ging Sigi ins Rennen. Sie übergab den Staffelstab an Sigrid, die zwei gleichmäßige Runden in ca. 2:56 min zurücklegte. Als Letzte ging Theresia auf die Strecke, die den ersten Platz in der Altersklasse W40 behaupten konnte und in 8:29,59 min ins Ziel lief.
Für das Männerteam traten Marco, Franz und Roland an. Marco lief die ersten 1000m in 2:47min und musste auf der letzten Runde schwer kämpfen. Franz benötigte für die 2 ½ Stadionrunden 3:13 min und Roland ging als Schlussläufer in 3:07 min über die Ziellinie. Die 9:08,10 min reichten in der Altersklasse M30 für den Ersten Platz.
Holger lief wie im Vorjahr die 400m Hürden. Er konnte an seine guten Trainingsleistungen anknüfen und blieb in 1:01,80 min unter seiner Zeit aus dem Vorjahr. Verbesserungspotentional hat er noch in der Hürdenüberquerung, aber insgesamt war es ein gutes Rennen, mit dem er zufrieden sein kann.

Platz Name Zeit
400m Hürden    
1. M35 Holger Finkelmann 1:01,80 min
3x 800m    
1. W40 S.Latzko - S.Grygosch - Th.Gehlert 8:29,59 min
3x 1000m    
1. M30 M.Schneider - F.Latzko - R.Krefter 9:08,10 min

Halbmarathon in Würzburg am 24.05.09

Blau Weiße Geschichten.....(Originalbericht Mario)
es sollte ein Tag wie aus dem Bilderbuch werden und die leichte Bewölkung morgens um 6:00 Uhr bei meiner Abfahrt in Aschaffenburg lies mich noch etwas hoffen. Das Thermometer zeigte bereits 16° Grad und die Sonne verbarg keinen ihrer Strahlen, als ich in Würzburg aus dem Auto stieg.
Da ich rechtzeitig vor Ort war und ich meine Startunterlagen bereits am Vortag abgeholt hatte, war alles stressfrei. Keine Schlangen vor der Toilette und viel Platz bei der Kleiderabgabe kein schieben kein schubsen, alles locker.
Gegen 9.00 Uhr viel der Startschuss bei 18° Grad und einem echt Bayerischen Himmel. Da ich ohne Begleitung nach Würzburg gefahren war, freute ich mich sehr als ich Marco, nach mir Ausschau haltend, an Km 1 mit der Stoppuhr in der Hand am Streckenrand erblickte.
Bereits die ersten 5 Km waren schwer und die Beine wirkten müde und träge. Die Marathon internen Wettläufe von einer Straßenseite zur anderen um die begehrten Schattenplätze und sich darin einzureihen war lästig und taten das Übrige.
Ab Km 10 konnte ich die Zeit nicht mehr halten und vergab pro Km 10 Sekunden. Bei Km 18 verständigten sich Marco und ich zum Halben meine Quälerei zu beenden und es im Herbst noch einmal zu versuchen.
Zu warm, zu bergig, zu unangenehm für mich um dort noch einmal laufen zu wollen. Wäre Marco nicht da gewesen hätte ich bei Km 6 schon das Handtuch geworfen, so kam als kleines Trostpflaster eine PB im HM heraus, die ich als Teilerfolg werte. Erkältung hin oder her, wer antritt darf sich nicht beschweren, wenn es dann nicht läuft.
Alles in Allem ist Würzburg eine Reise wert, allerdings nur zum Biergarten Besuch......
Bis zum nächsten mal
Der Mario
...nach dem lauf fragte ich mich ob ich soviel sauf weil ich so schwitz oder so schwitz weil ich soviel sauf, ich muss eben beim nächsten mal aufpassen womit ich anfange.
(Fredel Fesel)

Platz Name Zeit AK-Platz
146. Mario Beinenz 1:35:21 h 23. (M35)

4. Römerlauf am 24.05.09 in Obernburg

Zwei tolle Tage in Obernburg mit einem klasse Team, tollen Leuten, einer super Orga und wirklich toller Stimmung.
Samstag ab 18 Uhr gings los, mit klasse Musik vom DJ, lecker Nudeln mit Sahnesosse oder Bolognese und vielen netten Voranmeldern, Nachmeldern und Angehörigen. Es war optimales zum-draussen-verweilen Wetter und somit wurde der Abend etwas länger. Gegen 23.15 Uhr Obernburg verlassen, ich hätte am liebsten dort übernachtet und um halb 9 am nächsten Morgen wieder vor Ort gewesen. Ich dachte schon dass das Rennen für die Zuschauer etwas langweilig werden würde, denn Claudia war nicht da und auch sonst war keine schnelle Frau vorgemeldet. Ich hoffte insgeheim auf eine Überraschungsläuferin. Sonntag morgen, ich am Frühstückstisch, Uve schon im Securityjob in Obernburg, das Telefon klingelt und ich bekam die erhoffte Überraschung sofort erzählt. Sabine Hock meldete sich nach. Für mich kein Grund zur Panik und ich stellte mich schon mal auf meinen zweiten Platz ein. Immerhin gab es an diesem Sonntag, auf dieser Strecke, ohne meinen geliebten Regen bzw. Temperaturen um die 0°C, keine Bestzeit zu holen. Die Priorität wurde eher auf Trainingslauf gesetzt. Start Peng und los gings auf die 10km Strecke, ich zog eine Weile mit Sabine mit, liess sie dann aber mit ruhigem Gewissen ziehen und genoss die Stimmung an der Strecke. Ich fands viel schöner mit einem Lächeln an den jubelnden Zuschauern vorbeizulaufen, Platz 2 war mir sicher. Die Stimmung und Livemusik in der Römerstrasse iss einfach der Knaller und das muss man geniessen! Am Ende absolut zufrieden mit einer Zeitverbesserung zum letzen Jahr. Das Auslaufen habe ich auf den 5km Lauf gelegt, ich versprach einigen Leuten vom Laufprojekt sie zu begleiten. Es war, genauso wie im Vorjahr, beeindruckend hier mitzulaufen, tolle Leistungen, am Ende glückliche Gesichter und richtig Klasse mitzuerleben wie doch manch einer seine Zeit zum Vorjahr verbessert hat. Einen Lieben Dank an Helmut und Silvia, sowie alle Bekannten und Unbekannten Stimmungskanonen an der Strecke. Bissi traurig dass es sonst kein Lut´ler nach Obernburg geschafft hat um mitzulaufen. :((( Stop, ich hab den Grund ! Der Sektstand im Ziel hat gefehlt ;) (Originalbericht Ines)

Platz Name Zeit AK-Platz
2. F Ines Wunderlich 40:50 min 1. (W35)
16. F Magdalena Treffert 49:25 min 7. (W35)

14. Hypo-Citylauf am 15.05.09

 

Auch die 14. Auflage des Hypolaufes war eine gelungene Veranstaltung.
Pünktlich um 17:00 Uhr wurde der erste Schülerlauf gestartet. Von uns waren bei den Schülerrennen 7 Kids am Start. Am schnellsten unterwegs war Tammo, der sich gegenüber dem letzten Jahr um über eine Minute steigern konnte und in 7:27 min das Ziel erreichte. Die beste Platzierung erreichte Felix, der 4. seiner Altersklasse M8 wurde und den 3. Platz nur um eine Sekunde verfehlte. Weiterhin waren noch Gloria, Gwendolyn und Tjark am Start, sowie Mara Treffert aus Karlis und Uves Kinderleitathletiktruppe. In Ziel wurde jedem Kind ein Gutschein von McDonald’s überreicht.
Pünktlich zum D-Lauf bewahrheitete sich leider wieder der Spruch „Hypolaufzeit ist gleich Regenzeit“.
Insgesamt waren 19 Starter von uns auf dem welligen Kurs unterwegs, von denen 18 das Ziel erreichten. Nur Barbara musste aufgrund von Knieproblemen aussteigen. Gute Besserung auf diesem Wege !! Der Schnellste der LuT war wieder einmal Marco, der in 26:02 min ins Ziel kam und auch damit seine Altersklasse die M35 gewann. Dies gelang auch noch Ines, Theresia, Siggi und Ingrid. 5 Altersklassensiege bei 19 Startern kein schlechtes Ergebnis. Roland, noch von einer Grippe geschwächt, wurde 2. in der M45 und Franz erreichte einen 4. Platz in der M50. Erwähnt werden muss noch das Comeback von Steffi, die nach mehrjähriger Kinderpause endlich wieder die Zeit findet zu trainieren und mit ihrem ersten Wettkampf sehr zufrieden sein kann.
Nach dem Lauf gab es aber noch zwei Gewinner. Dies waren Theresia und Peter, die bei der Tombola zu den Glücklichen zählten. Den Abend ließen wir dann mit einem Tänzchen ausklingen. Ein paar Wenige wurden dann noch später in den Aschaffenburger Kneipen gesehen. Dieser Streifzug soll bis zum Morgengrauen gedauert haben.
Bei der 15. Veranstaltung im Jahre 2010 sind wir auf jedem Fall wieder zahlreich dabei.
Nach einem Tief kommt bekanntlich auch wieder ein Hoch... (Originalbericht Ines)
Und so hing ich da vor mich hin ab Grossostheim, bis genau einem Tag vor dem Sponsorlauf in der Christian Schadt Schule in Nilkheim, am 9.Mai. Hier mußte ich einfach mit, denn für einen Tag Hausaufgebenfrei renn ich bis die Zunge hängt.
Ab da merkte ich während des mehr als Halbmarathondistanz Laufes (übrigens in netter Begleitung von Michael Schwarz), es geht bergauf und pünklich zum Citylauf dürfte ich fit sein wie ein Laufschuh.
Die ganze Woche über war kühleres Ines Wetter angesagt und so ging ich locker an den Citylauftag ran, am Mittwoch flogen die Pollen noch bissi stärker durch die Gegend oder wars ne leichte Erkältung, jedenfalls schonte ich mich mit leichtem Training und einem Tag Pause vor dem Hypolauf. Konnte mir bis dahin auch noch nicht vorstellen eine ähnliche Zeit wie vergangenes Jahr zu laufen. Um 18 Uhr war ich dann schon vor Ort, das Ein und Auslaufen ging über die Mainbrücke im Walkingschritt, da ich mit meinem Weiter-Weg-Park-Syndrom auf dem Festplatz parkte. Uve wollte mit dem Rad nachkommen, es dann im Auto parken und so pendelte ich insgesamt dreimal über die Mainbrücke vor dem Lauf. D, C Lauf verfolgt, hier und da ein Schwätzchen gehalten und siehe da es kamen Tropfen vom Himmel !!! Und es hörte nicht mehr auf. Das hieß INES perfekt running Wetter, ich jubelte innerlich und natürlich auch nach außen. Ich glaube ich war die Einzige die happy war damit, alles um mich herum jammerte. Auch die ironmans ;)
20:10 Uhr B-Lauf Start und los gings auf den 5 Runden Kurs durch die City von Aschaffenburg. Ich ging zusammen mit Claudia und Carmen Klenk verhalten in 3:45 an und spürte genau das was ich mir die ganze Zeit versuche anzutrainieren. Ein richtig geniale Stabilität und gewisse Lockerheit, flog sogar die leichte Steigung am Bärentreff hoch, denn im Vergleich zum Vorjahr hatte ich hier etwas mehr Probleme.
Ich konnte meinen Schnitt konstant halten, orientierte mich wirklich nur nach körperlicher Verfassung, ließ mich von der tollen Stimmung an der Strecke motivieren und lief glücklich, mit einer neuen Bestzeit auf dieser Strecke, ins Ziel.
Das Wichtigste, auch wenn ich nur meine Zeit zum Vorjahr bestätigt hätte, war es zu spüren wie gut stabilisiert man doch laufen kann und somit eben entspannter. Eine Runde hätte ich wirklich noch laufen können. Als ich das bei Marco ansprach kam: Dann hast du auch nicht alles gegeben. Klare Ansage, recht hat er, gut zu wissen und das läßt auf weitere Bestzeiten hoffen...
Doch alles mit der Ruhe und nix übertreiben J
Einen herzlichen Dank hiermit an alle die mich an der Strecke angefeuert haben, es war eine richtig geniale Stimmung und hat mega Spass gemacht. Leider hab ich nicht alle registriert bei dem Tempo. ;)

Schülerläufe 1600m

Platz Name Zeit AK-Platz
261. Tammo Schneider 7:27 min 20. (M10)
379. Felix Fey 7:42 min 4. (M8)
504. Gloria Gehlert 7:58 min 19.(W14)
1316. Gwendolyn Gehlert 9:30 min 90.(W11)
1546. Tjark Schneider 10:00 min 81.(M8)
1569. Mara Treffert 10:05 min 44.(W8)

Hauptlauf 7900m

Platz Name Zeit AK-Platz
24. Marco Schneider 26:01 min 1. (M35)
37. Roland Krefter 27:54 min 2. (M45)
55. Franz Latzko 28:43 min 4. (M50)
10F. Ines Wunderlich 29:46 min 1. (W35)
106. Mario Beinenz 30:29 min 9. (M35)
14F. Theresia Gehlert 32:08 min 1. (W45)
15F. Siggi Latzko 32:12 min 1. (W50)
433. Peter Hümpfner 34:39 min 8. (M60)
33F. Sandra Trautmann 35:24 min 5. (W20)
36F. Sigrid Grygosch 35:40 min 5. (W40)
42F. Tanja Finkelmann 36:03 min 10. (W35)
625. Stefan Fey 36:25 min 142. (M40)
49F. Silvia Schmitt 36:25 min 9. (W40)
708. Michael Ries 37:04 min 163. (M40)
131F. Ingrid Perkampus 40:07 min 1. (W65)
281.F Erika Freund 45:12 min 4. (W65)
369.F Hannelore Hümpfner 48:33 min 13. (W55)
402.F Stefanie Schneider 50:30 min 68. (W35)

Deutsche Marathonmeisterschaften in Mainz

Ingrid startete am Sonntag bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Mainz. Das Wetter war nicht das Beste um einen Marathon zu laufen. Am Anfang war es schwül, dann kam die Sonne heraus und es wurde warm. Auch die Strecke ist nicht schönste, aber die Organisation war hervorragend. Ingrid wollte um die 4 Stunden laufen und passierte die HM-Marke voll im Plan bei zwei Stunden. Bis zu diesem Zeitpunkt lag sie in Ihrer AK auch noch auf dem Ersten Platz. Jetzt machten sich schon Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Wäre sie nicht schon vor 2 Jahren bei der HM-Marke ausgestiegen, hätte sie es dieses Jahr getan. Aber nicht noch einmal aufhören - und so ist es dann auch gelaufen. Es war nur noch Kopfsache, der Körper wollte nicht. Ingrid spürte nun jeden einzelnen Muskel. Es galt nur noch durchzukommen. Bei km 27 wurde sie von der späteren AK-Siegerin überholt. Aber es reicht noch zu einem zweiten Platz in ihrere Altersklasse. Unterstützt wurde Ingrid von Erika, die sie nach Mainz begleitet hatte.
Zu erwähnen ist noch der Dritte der DM der Männer David Karl (Spiridon Frankfurt) aus Neuhütten, der sich bei seinem dritten Marathon um 8 Minuten auf 2:23 h steigern konnte.

Platz Name Zeit AK-Platz
170. F Ingrid Perkampus 4:19:04 h 2. (W65)

Interview mit Ines aus dem Main-Echo vom 09.05.09

 

"Laufen ist die einfachste Sache der Welt"
Woraus eine Spitzensportlerin die Motivation für immer wieder neue Höchstleistungen schöpft - Auch schlechte Tage im Programm
Obernburg: Der Laufsport boomt. Groß ist der Zuspruch bei den Rennen am bayerischen Untermain, an denen neben Freizeitläufern auch regelmäßig Spitzenathleten teilnehmen. Dazu zählt die Hausenerin Ines Wunderlich, die vor einigen Wochen in Niederrodenbach die 10-Kilometer-Strecke in 38:43 Minuten bewältigte und damit in Unterfranken die Saisonbestzeit hält. Manfred Weiß sprach mit der 37-Jährigen über ihre Motivation, den Einfluss des Laufens auf den Gemütszustand und Lebenseinstellungen einer Top-Athletin.
Frau Wunderlich, Sie gehen bei uns glatt als Vorzeigeläuferin durch. Sie sind schnell, beneidenswert schlank und dazu außerordentlich guter Laune! Es ist schon richtig: Eigentlich starte ich grundsätzlich gut gelaunt in den Tag. Ohne das Laufen aber, da bin ich mir sicher, wäre das Leben etwas trübseliger. Laufen bringt nicht nur das Herz-Kreislauf-System auf Vordermann, es taugt auch als Stimmungsaufheller? Wenn ich eine längere Strecke locker gelaufen bin, mich im Training ausgepowert habe und unter großen Anstrengungen ans Ziel gekommen bin, stellt sich ein Gefühl tiefer Zufriedenheit ein. Ich weiß, ich habe etwas Gutes für meinen Körper getan und komme meinem Zeitziel näher. Das Schöne dabei ist: Ich kann das auf die denkbar einfachste Art und Weise erreichen. Ich brauche keine teuren Sportklamotten und nicht unbedingt einen Partner. Ich bin nicht an Zeiten gebunden und finde immer eine Möglichkeit, das Laufen mit Beruf und Familie zu vereinbaren. Ich gehe aus der Tür und laufe einfach los. Laufen ist die einfachste Sache der Welt. Sich mit der Natur in Einklang zu fühlen, ist faszinierend. Bei vielen dient das Laufen dazu, das Gewicht zu halten oder aufgestaute Frustrationen abzustreifen. Wenn Sie genervt sind, schnüren auch Sie dann Ihre Laufschuhe? Das kommt bei mir zum Glück nicht oft vor. Aber klar: Wenn mich ein Problem umtreibt, hilft mir das Laufen. Nach einer gewissen Strecke löst sich die Anspannung. Zu Hause angekommen, kann ich mit einem Problem souveräner umgehen. Vor Jahren hat ein Neurologe mal zu diesem Thema gesagt: Ich kenne keinen Läufer mit Depressionen! Dabei ist es doch meist ziemlich stupide, stundenlang im Wald oder auf dem Asphalt unterwegs zu sein. Woraus ziehen Sie Ihre Motivation? Motivationsprobleme? Ich kenne das nicht. Ich kann mich allein immer zum Laufen motivieren, ohne dass mein Ansporn nachlässt. Auch auf Asphalt, selbst auf öden Landstraßen. Wenn ich darüber nachdenke, ist es ohnehin so, dass ich eigentlich eher ein Asphalt-Junkie als eine Waldläuferin bin. Das Naturerlebnis spielt bei Ihnen keine Rolle? O doch! Ich bin kein Fitnessstudio-Typ! Ich bin ein Bewegungsmensch! Sich mit der Natur in Einklang zu fühlen, ist faszinierend. Auf der Strecke sieht man Dinge, die einem beim Autofahren verborgen bleiben. Müsste ich nicht meine Tochter Kisha in die Schule bringen, würde ich mit Sicherheit mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Ich brauche die Bewegung. Das ist meine Natur. Ich habe grundsätzlich kein Interesse daran, jemanden zu zermürben. Hand aufs Herz. Beim Trainingslauf zu mogeln, ist eigentlich kein Problem. Ein Viertelstündchen früher unter die Brause steigen, wenn die Form mal nicht so stimmt - wie oft erliegen Sie dieser Versuchung? Wenn ich einen schlechten Tag habe, bleibe ich auch mal stehen oder gehe einfach ein Stück. Das passiert mir meistens bei großer Hitze, da muss ich mich am meisten quälen. Das hat aber nichts mit Mogeln zu tun. Es ist wichtig, auf seinen Körper zu hören. Ich versuche dann, diese Trainingseinheit nachzuholen, und weiß, dass ich somit immer noch im Trainingsplan bin. Generell laufe ich bei jedem Wetter. Bei strömendem Regen, Kälte, sogar bei einer Sturmwarnung und bei Glatteis bin ich schon los, am liebsten, wenn es kalt ist. 15 Grad minus - damit habe ich kein Problem.
Wie ist das in den Rennen? Sie merken, dass die Konkurrenten stark sind, Ihre Beine aber schwer wie Blei - kommt da nicht unweigerlich der Gedanke auf, das Handtuch zu werfen? Nein. Bislang habe ich noch nie das Handtuch geworfen. Allerdings kam mir beim München-Marathon im vergangenen Jahr nach Kilometer 24 schon der Gedanke. Zum Glück fand ich keinen Mitläufer, der mit mir aussteigen und U-Bahn fahren wollte. Ich habe mich also mit netten Läufern bis ins Ziel gehangelt. Eine schöne Erfahrung für mich. Am Ende war es wundervoll, mit der erreichten Zeit doch zufrieden sein zu können. Können Sie uns ein Rezept nennen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eine Gegnerin zu zermürben?
Das entscheide ich auf der Strecke - je nach eigener Verfassung. Man beobachtet seine Mitläufer und erkennt an der Haltung, wann jemand angeschlagen ist. Ich selbst muss aber wissen, was ich leisten kann, ob ich selbst einem Angriff stand halte. So richtig verbissene Laufduelle habe ich noch nicht erlebt. Das kommt vielleicht noch, wenn ich mal an Deutschen Meisterschaften teilnehmen sollte. Ich habe aber grundsätzlich kein Interesse daran, jemanden zu zermürben. Da kommt eher mal der Gedanke auf, gemeinsam ins Ziel zu laufen, damit die Veranstalter bei der Siegerehrung was zum Tüfteln haben. Dass es an Körperspannung fehlt, ist vielen Läufern nicht bewusst. Das Laufen ist - im Gegensatz zu den Mannschaftssportarten - eine Disziplin, in der der Behauptungsdrang des Einzelsportlers eine große Rolle spielt. Ich sehe das nicht so dramatisch. Wenn ich schwere Beine bekomme, sage ich mir einfach: Das ist heute nicht mein Tag. Dann komme ich auf alle möglichen Ideen. Beim Marktplatzlauf in Großostheim vor zwei Wochen habe ich schnell gemerkt, dass ich nicht, wie eigentlich geplant, Bestzeit werde laufen können. Kurz habe ich überlegt, langsamer zu machen und überrundete Läufer mitzuziehen, dann aber hat mein Ehrgeiz die Oberhand behalten: Ich wollte den Sieg doch nicht herschenken und habe mich für einen guten Trainingslauf entschieden. Sie sind eine der Spitzenläuferinnen in der Region. Wie asketisch müssen Sie leben? Eine gesunde Lebensweise steht bei mir schon ganz oben. Es ist mir wichtig, meinen Körper gesund zu erhalten, den Zivilisationskrankheiten den Kampf anzusagen. Ich ernähre mich großteils vollwertig, habe Spaß am Leben und esse auch mal ungesunde Sachen. Alkohol ist kein Thema für mich, weil er mir nicht sonderlich schmeckt. Ich habe dennoch gern Spaß an Festivals und Festlichkeiten. Eine gesunde Lebensweise steht bei mir schon ganz oben. Sie sind Überzeugungstäterin? Vor Jahren habe ich stark unter Migräneanfällen gelitten. Ein Arzt hat mir Medikamente auf Lebenszeit verordnet. Ich bin froh, dass mir der Vortrag eines Marathonläufers einen anderen Weg zur Gesundung gewiesen hat. Dazu gehören neben dem Laufen die Ernährung und Entspannung und - ganz wichtig - das Trainieren der Körperstabilität. Dass es an Körperspannung fehlt, dass die Stärkung bestimmter Muskelgruppen zur Vorbeugung und zur Besserung von Problemen beiträgt, das ist vielen Läufern nicht bewusst. Zurück zu den Freizeitläufern. Seit Jahren boomt der Laufsport - auch am bayerischen Untermain. Wie erklären Sie dieses Phänomen? Das hängt vermutlich schon damit zusammen, dass der Aufwand fürs Laufen eher gering ist. Laufschuhe können sich die meisten leisten, und wenn nicht, sage ich den Leuten: Lasst euch Gutscheine zu Weihnachten und zum Geburtstag schenken! Einschränkend muss man vielleicht sagen, dass es viele Schönwetterläufer gibt. Sobald es kälter und nass wird, sind sie auf der Strecke nicht mehr zu sehen. Sie sind Angehörige eines Projektteams, das Neulinge auf die Teilnahme am Obernburger Römerlauf am 24. Mai vorbereitet. Wie motivieren Sie Ihre Schützlinge zwei Wochen vor diesem Ereignis? Die Läufer sind selbst motiviert, weil sie sehen und spüren, wie sie sich aufgebaut haben. Schließlich haben einige von ihnen angefangen, indem sie im Wechsel ein Stück gelaufen und dann gegangen sind. Ich gebe lediglich kleine Tipps, wie Körperspannung aufgebaut wird, wie ein Anstieg am sinnvollsten zu bewältigen ist oder wie die Arme eingesetzt werden müssen. Auch Gymnastik ist sinnvoll. Außerdem muss man wissen, dass es Tage gibt, an dem es im Training nicht so gut läuft. Das ist normal und kommt auch bei mir vor. Abschließende Frage: Läufer sollten diszipliniert, kontrolliert, ehrgeizig, trainingsfleißig sein. Ohne was geht's überhaupt nicht? Ohne ein erreichbares Ziel, ohne Freude an der Bewegung, dem Gefühl, wie der Körper durch eigene Muskelkraft geformt wird und Leistung bringt, macht es wohl keinen Sinn. Wer sich fürs Laufen entscheidet und sein Leistungsvermögen mit Ehrgeiz steigern will, dem möchte ich einen Tipp geben: Wichtig wird es sein, auch einmal aus dem Laufalltag auszubrechen, sich Hobbys zu widmen und beispielsweise bei einer netten Musikveranstaltung wieder einmal richtig zu entspannen.
(Originalartikel mit freundlicher Genehmigung des Main-Echo`s)

Kreismeisterschaften des Bayerischen Untermains

Nach langer Zeit endlich wieder einmal ein Wettkampf in Elsenfeld. Ein paar Jahre (länger) als geplant haben die Renovierungsarbeiten gedauert. Nun aber ist alles fertig und das LAZ kann hier wieder Sportfeste ausrichten.
In diesem Jahr werden dann auch gleich die Bayerischen Seniorenmeisterschaften am 6./7. Juni ausgerichtet. Als Generalprobe fanden dort am 10. Mai die Kreismeisterschaften des Bayerischen Untermain statt. Mit mäßiger Beteiligung (insgesamt nur 130 Teilnehmer) bei guten wenn auch etwas windigen Bedingungen gingen für den LuT lediglich zwei Läufer an den Start über die Stadionrunde. Uve Wunderlich und Holger Finkelmann hatten die 400 Meter auf dem Programm; Uve einfach mal so (und um Holger nicht ganz alleine zu lassen) und Holger als Vorbereitungswettkampf für die 400 Meter Hürden.
Insgesamt vier Läufe über 400 Meter wurden gestartet: zuerst die Frauen -  wo es ein spannendes Finale zwischen Petra Kauerhof und Kerstin Spinnler gab, die gleichzeitig über die Ziellinie gingen - dann die männliche Jugend zusammen mit den Männern und schließlich zwei Seniorenläufe. Leider waren somit nur drei Teilnehmer im "jungen" Seniorenlauf. Holger ging couragiert die ersten 200 Meter an und wunderte sich etwas, dass der dritte Läufer nicht kam (der hatte mehrfach gebeten auf Bahn zwei starten zu dürfen, was auf einen schnellen Läufer hindeutete). Bis 340 war der Lauf noch ganz in Ordnung, aber die letzten 60 Meter waren dann eher 800 Meter-Tempo (meinte zumindest Marco als Zuschauer). So wurde selbst das Minimalziel (nämlich eine Zeit unter 56 Sekunden) nicht erreicht. Also abhaken als guten Trainingslauf und denken, dass es ohne Wind und mit Gegnern etwas besser laufen kann...
Bei Uve lief es dann eigentlich ganz gut - wenn man bedenkt, dass er so etwas zum ersten Mal macht und die Spikes kurz vor dem Start wegen Problemen mit der Achillessehne doch gegen normale Laufschuhe getauscht hat. Außerdem hat er am Vormittag bereits für den guten Zweck lockere 16 Kilometer absolviert - nicht ideal als Vorbereitung. Aber sehr deutlich unter 70 Sekunden geblieben - das hatte er im Vorfeld nicht gedacht - blieben die Uhren für ihn bei 66,87 Sekunden stehen.

Platz Name Zeit
1. (M35) Holger Finkelmann 56,40 sec
2. (M35) Uve Wunderlich 66,87 sec

Sportfest in Kelsterbach am 03.05.09

Für Burkhard Hillert war das Sportfest in Kelsterbach gleichzeitig die Kreismeisterschaft des Kreises Groß-Gerau, da er für die LG BEC startet. Über 400m in der M65 ging er zwar die ersten 200m etwas zu schnell an, konnte das Ziel aber in 62,86s als Erster erreichen und sich so für seine Vereinsstaffel über 4x400m qualifizieren, die als Titelverteidiger wieder Favorit für die deutsche Meisterschaft ist. Mit diesem Lauf verbesserte er seine Bestzeit um 2,5 Sekunden. In der 4x100m Staffel lief er als Startläufer, sein Team siegte in 51,82s. Im Diskuswerfen kam er noch mit 26,61m auf Rang vier.

14. Valentin Görich Lauf am 03.05.09 in Langen

Tja, ein typischer Uvelauf. Man fährt hin, fast ohne Plan und guckt wo man bleibt. Organisiert wird das ganze, tja von wem??? Die Stadt Langen ist wohl dabei, die LG aber auch der SSG und eventuell auch noch ein paar andere. Die Strecke ein auf und ab mit Waldwegen, Kopfsteinpflaster und Asphalt. Nach 10 min eintraben ging es an den Start. Ich guckte mich um, ca. 40-50 Mitläufer- und innen. Die Favoriten in der ersten Reihe und Uve so mit um Platz 20 rechnend. Losgelaufen wurde recht schnell--- ich etwas zu schnell--- und so zog sich das Feld schön in die Länge. An der ersten Wende ein kurzes durchzählen. Ca. Platz 10 hatte ich. Es lief ganz ordentlich bis Km 5- Durchgangszeit 21:04min, weia viel zu schnell. Also Tempo raus und zisch waren 4 an mir vorbei. Grummelnd legte ich wieder etwas zu. Durch diverse Überrundungen schon ab der 2 Runde und einem ständigen hin und her verlor ich dann den Überblick etwas. Ich lief also etwas ruhiger die 10km fertig und kam mit ca. 44 min ins Ziel. Platz irgendwo zwischen 12-15. Altersklasse keine Ahnung.
Beim gemütlichen Auslaufen mit dem 1. und 3. über ca. 7 km kamen wir auch drauf ,das unser Marco als guter Trainer mit feinen Plänen, schon bekannt war ( hast mal dem 3. irgendwie geholfen).
Der Erste kam gebürtig aus Schwerin und wir konnten etwas über den Osten babbeln. Lustig war, als wir zurückkamen, war schon fast alles abgebaut und keiner konnte etwas sagen, was Siegerehrung etc. anbelangt. Also bin ich gemütlich ins Krankenhaus auf die Arbeit gefahren, ohne genaueres zu wissen.
(Originalbericht Uve)

Platz Name Zeit AK-Platz
11. Uve Wunderlich 43:51 min 2. (M35)

Metro Group Marathon in Düsseldorf am 03.05.09

Beim Düsseldorf-Marathon war Sigrid am Start. Aufgrund der warmen Temperaturen lief Sigrid das Rennen verhalten an und konnte deshalb fast zwei annähernd gleiche Hälften von ca. 1:54 h laufen. Mit ihrer Endzeit von 3:48:20 h blieb sie 14 min über ihrer Bestzeit von Frankfurt.

Platz Name Zeit AK-Platz
95.F Sigrid Grygosch 3:48:20 h 28. (W40)

Limeslauf in Großkrotzenburg am 03.05.09

Beim 31. Limeslauf in Großkrotzenburg waren über die 10km Peter, Silvia, Theresia, Brigitte, Winfried und Peter am Start.
Peter startete für seine Betriebssportmannschaft, deshalb hatte ich ihn erst übersehen. Er reichte den dritten Platz in der M60. Vor ihm platziert waren nur zwei 60er aus seiner BS-Mannschaft. Ein starkes Team. Theresia hatte sich für Silvia als Tempomacherin angeboten, was sie auch dankbar annahm um mal wieder eine 47er Zeit zu laufen. Die Strecke führte zum größten Teil durch den Großkrotzenburger Wald, ist zwar eben aber nicht die schnellste, deshalb kann Sivia auch mit der erreichten Zeit von 47:59 min zufrieden sein. Für Theresia ware es eine gute Einheit im GA2 Bereich und es reichte sogar noch zum zweiten Platz in der W45.
Als nächste Pärchen waren Brigitte und Winfried unterwegs. Wie es sich für einen Gentelman gehört, lies er im Ziel dann Brigitte auch den Vortritt, die mit ihrer Zeit auch den zweiten Platz in der W55 erreichte. Auch Peter wollte mal wieder über die 10 km Strecke einen Wettkapf bestreiten. Mit seiner 57er Zeit kann er durchaus zufrieden sein.
Ihr Comeback gaben Dena und Stefan Orsag auf der 5km Strecke. Aller Anfang ist wieder schwer, weiter so!!

Platz Name Zeit AK-Platz
10 km      
58. Peter Hümpfner 44:23 min 3. (M60)
102. Silvia Schmitt 47:59 min 4. (W40)
103. Theresia Gehlert 48:03 min 2. (W45)
189. Brigitte Karl 54:47 min 2. (W55)
190. Wilfried Karl 54:49 min 12. (M60)
228. Peter Perkampus 57:27 min 15. (M65)
5 km      
35. Stefan Orsag 27:14 min 13. M
40. Dena Orsag 27:59 min 5. F
60. Hannelore Hümpfner 30:46 min 11 F.