2008_10

Frankfurt-Marathon am 26.10.08

 

7 Starter und 5 persönliche Bestzeiten. Das ist die hervorragende Bilanz beim Frankfurt-Marathon, der bei fast optimalen Bedingungen stattfand.
Endlich war die lange Trainingsphase vorbei und auf die Minute topfit waren Roland,
Thomas, Theresia, Barbara, Silvia, Ingrid und Michael beim Frankfurt-Marathon an den Start gegangen.
Roland leicht gehandicapt durch seinen vertretenen Fuß, wollte eine Zeit von 2:48 h laufen. Er folgte genau seiner Marschroute. Bis km 35 lag er auf eine Endzeit von 2:46 h. Nun bekam er leider Probleme in der Wade und konnte das Tempo nicht mehr halten und kam mit 2:50:39 h ins Ziel.
Im Ziel faste er den Entschluss vorerst keinen Marathon mehr zu laufen. ( Da warten wir mal eine Woche, ob er dann auch noch der Meinung ist)
Kurzfristig hatte sich Thomas für den Marathon angemeldet. Er lief bis km 27 einen konstanten km Schnitt von 4 min. Leider konnte er dieses Tempo nicht ganz halten und lief mit neuer Bestzeit von 2:54:54 h in die Festhalle ein.
Endlich konnte Theresia einmal eine Marathonvorbereitung ohne Verletzungen durchziehen. Wie stark sie ist konnte sie schon beim Aschaffenburger HM beweisen, wo sie eine neue Bestzeit aufstellte. Sie hatte sich zu weit nach hinten in den Startblock gestellt, so dass sie am Anfang nicht richtig flüssig laufen konnte.Die ersten 10 km lief sie in 45:30 min und passierte die HM-Marke bei 1:35:20h. Auf dem zweiten Teilstück verlor sie nur 5 Minuten und erreichte in 3:15:17 h überglücklich das Ziel. Sie verbesserte ihre alte Bestmarke um ganze 20 Minuten. Das ständige Überholen bei dem dichten Läuferfeld hat sie bestimmt eine Minute gekostet.
Barbara hatte leider in der Vorbereitung Knieprobleme bekommen und nahm hinten etwas das Trainingspensum heraus. Sie ging das Rennen in einem 5:10er Schnitt an und kam mit neuer Bestzeit von 3:42:26 h im Ziel an. Das Knie hatte einigermaßen gehalten.
Silvia lief mit Claudia zusammen. Bei km 1 war die Fangruppe ganz überrascht wie weit vorne die zwei sich im Feld befanden. Sie müssen unmittelbar hinter dem Asics-Startblock auf die Strecke gegangen sein. Die Zwei teilten sich das Rennen prima ein. Sie liefen fast zwei gleiche Hälften. Im Ziel sah man ihr nicht an, dass sie in 3:51:25 h eine neue Bestzeit aufgestellt hatte.
Ingrid fehlten die langen Läufe in der Vorbereitungszeit. Das merkte sie auch ganz schön hinten heraus. Aber aufgeben das gibt es nicht bei ihr. Sie konnte sogar fast das Tempo auf dem zweiten Teilstück halten und erreichte ein Zeit von 4:00:17h.
Das Marathondebüt von Michael stand unter keinem guten Stern. Die ganze Woche musste er sich mit Magendarmproblemen herumschlagen. So hatte er nur ein Ziel den Marathon zu finishen. Das erste Teilstück ging er verhalten an und passierte in knapp unter 2 Stunden die HM-Marke. Bei km 30 kam dann schon der Mann mit dem Hammer. Er drosselte weiter das Tempo und erreichte entkräftet aber glücklich in 4:18:35 h das Ziel.
Auch die Sandhasenstaffel war in Frankfurt unterwegs. Zu den Sandhasen gehörte Erika, Burkard, Sabine und ein weiterer mir unbekannter Sandhase. Erika hatte die Aufgabe die Staffel auf die Strecke zu bringen. Das letzte Teilstück und somit den Einlauf in die Festhalle durfte Sabine erleben. Was in der Festhalle los war kann man auf den letzten Fotos von Ines aus der Festhalle erahnen.
Die Staffel blieb knapp unter der Schallmauer von 4h und errreichte in 3:59:20 das Ziel.
Glückwunsch an alle, der Fangruppe hat es Spaß gemacht euch anzufeuern.

Platz Name Zeit AK-Platz
222. Roland Krefter 2:50:39 h 24. (M45)
326. Thomas Hock 2:54:54 h 71. (M35)
59. Theresia Gehlert 3:15:17 h 13. (W40)
307. Barbara Ries 3:42:26 h 92. (W40)
451. Silvia Schmitt 3:51:25 h 134. (W40)
651. Ingrid Perkampus 4:00:17 h 4. (W65)
6102. Michael Ries 4:18:35 h 1558. (M40)

„Tour de Tirol“ vom 10.10. bis 12.10.2008

Walchsee im Kaiserwinkel - HM

Bericht von Erika:
Es war wohl eines meiner schönsten Lauferlebnisse: Die „Tour de Tirol“ vom 10. bis 12. Oktober 2008. Ich hätte mir diesen Lauf nie zugetraut, aber mein Sohn Ulrich hatte mich sozusagen überlistet, weil er mir beweisen wollte, dass ich einen Mehrtagelauf schaffe.
Während sich also einige vom LuT in Hamburg tummelten, andere in München beim Stadtmarathon starteten, fuhr ich am Freitag (10.10.08) nach Reith im Alpachtal (irgendwo Richtung Kufstein) zum 10 km-Ortslauf bei Flutlicht, Start abends um 18:00 Uhr, mit 2,5 km Rundkurs durchs Bergdorf. Mit von der Partie die besten Bergläufer der Welt (auch zwei Kenianer). Tolle Stimmung!
Am nächsten Morgen standen dann um 11:00 Uhr bei herrlichem Wetter ca. 300 Läufer und Walker in Söll am Start des „Kaiserwinkelmarathons“, wovon etwa 130 die gesamte Tour liefen.
Ulrich war der festen Überzeugung, dass ich das Ziel erreichen würde; ich könnte mir ja Zeit nehmen. Ich hingegen wollte auf jeden Fall den Tag genießen und mich nicht total verausgaben wie beim Lauf in Graubünden.
So trabten wir beide nebeneinander durch Wiesen, Wälder und Dörfer, neben rauschenden Bächen leicht bergauf und bergab durch die herbstliche Bergwelt. Einfach schön. Bei Ellmau waren 21 km und 500 Höhenmeter geschafft: 2:15 Std.
Ab jetzt ging`s, wir wussten es vom Höhenprofil, hinauf in die hohen Berge, gehend, laufend, schnaufend. Vorbei an Berggasthäusern, Liftstationen, fröhlichen Wanderern und Verpflegungsstationen.
Das Ziel, die Bergstation der „Hohen Salve“ – 1850 m Höhe, rückte ganz schön weit weg, als wir ca. 400 m runter laufen mussten, um dann zum Gipfel hoch zu klettern. Das waren zwar nur 3 km aber 800 Höhenmeter – und das nach bereits 39 gelaufenen Kilometern. Also Meter für Meter vorn übergebeugt mit den Füßen in der nassen Grasnarbe Halt suchend sich aufwärts arbeiten. Das schaffe ich jetzt auch noch! Da kann man keine Rücksicht auf brennende Oberschenkel nehmen. Nur auf die Puste muss man leider achten. Macht aber auch nichts, denn so kann ich den Blick immer wieder über die Berge und ins Tal schweifen lassen. Nach 6:30 Std., der Zielzeit, stehen wir auf dem Gipfel. Geschafft!! Glücklich genießen wir mit anderen Läufern den Blick in die abendliche Bergwelt.
Nach der Siegerehrung und vielen netten Gesprächen nehme ich mir fest vor den Halbmarathon rund um den Walchsee am nächsten Tag (Start ist erst um 13:00 Uhr) auch noch zu schaffen. Bei diesem Halbmarathon war es für mich schon zu warm, aber da musste ich nun durch. Und danach saß ich ganz geschafft im Zielbereich in einem Campingsessel und ließ mich von Ulrich mit Bier und Bananen versorgen.
Ein tolles Wochenende ging so mit Kaffee und Kuchen, Nudeln, Siegerehrung und T-Shirt und vielen netten Menschen zu Ende. Abends in München leisteten wir uns in München beim Paulaner noch ein riesen Schnitzel und stießen auf unsere Bergläufe an.
Anmerkung:
Der beste Bergläufer der Welt Jonathan Wyatt brauchte 4:51 Std., ein Kenianer 5:02 Std. und die schnellste Frau 6:15 Std.
Ich selbst, als mit Abstand älteste Teilnehmerin brauchte 9:38 Std.

Veranstaltung Name Zeit Platz (AK)
Alpbachtaler Zehner Erika Freund 55:50,4 min 64. Platz (Platz 1 W65)
Kaisermarathon Erika Freund 6:30:59,2 h 40. Platz (Platz 1 W65)
Kaiserwinkl Halbmarathon Erika Freund 2:11:44,4 h 60. Platz (Platz 1 W65)
Gesamt: Erika Freund 9:38:25,5 h 24. Platz (Platz 1 W65)

7.Stadtparkmarathon in Hamburg am 12.10.08

 

Mal wieder ein Vereinsausflug. Mal wieder eine Staffel. Auja!!!
Die Veranstaltung war eigentlich schon für letztes Jahr angedacht, es war dann aber doch etwas kurzfristig. Im Rahmen des TransAlpin Laufes hatten Marco Schneider und Holger Finkelmann (Team Puma 1) nämlich zwei Hamburgerinnen (Team Puma 2) kennen gelernt, von denen die eine das Laufwerk in Hamburg managed und auch einmal im Jahr eine recht gut besuchte Marathonstaffel durchführt.
Also war der Plan recht schnell gefasst, dort auch mal mitzumachen - und natürlich wollten wir uns dann bei der Gelegenheit auch Hamburg ansehen.
Nach ersten Versuchen "umweltfreundlich" hinzukommen, wurde das Vorhaben Bahn recht schnell aufgegeben. Wir haben einfach zu viele Kinder, um dies zu vernünftigen Kosten durchführen zu können ( oder die Bahn hat ein Angebotsproblem). Wie dem auch sei: das war einfach schweineteuer...
Zweiter Versuch: einen Bus chartern. Schon deutlich billiger. Aber immer noch zu teuer. Also kurz gecheckt, wer alles eh einen mehr oder weniger großen Wagen hat, und siehe da: so ging's preiswerter.
Also Termin festgelegt, Jugendherberge gebucht und Teams beim Lauf angemeldet. Wir haben drei Teams "vollgekriegt", wobei wir auf zwei Gastläufer zurückgreifen konnten, so dass 13 LuTler geplant waren. Durch kurzfristige Ausfälle mussten dann leider Sigrid Latzko und Marco zweimal laufen. Nun ja, sie haben es überlebt und sind beide male recht gut gelaufen. Aber dazu später.
Lange war dann schon an den Teams rumgefeilt worden - wo haben wir die besten Chancen? Gemeldet wurden je ein Frauen-, Männer- und Mixed-Team. Die beste Platzierung schien uns im Mixed erreichbar, also sollten dort die Schnellsten laufen und somit ergab sich die Aufstellung der Team wie von selbst.
Nach zwei schönen Tagen (und auch Nächten - zumindest bei Teilen der LuTler ...) fuhren wir am Sonntagmorgen nach dem Frühstück mehr oder weniger gehetzt in Mixed Bussen zum Start. Der Ordner winkte ab: "Alles voll!" Aber auch die Nebenstrassen waren dicht. Also doch mal reingefahren ("Wollen nur die Kinder aussteigen lassen") und einfach quergeparkt. War noch jede Menge Platz, auch wenn Holger Finkelmann sich zuerst geweigert hat, den grooosen Wagen in die kleeeiiineee Parklücke zu wuchten.
Viel war auch über das Rahmenprogramm für die 12 Kinder diskutiert worden. Was machen wir nur, um die die ganze Zeit bei Laune zu halten. Alles umsonst. Can und Felix waren gleich beim Parken schon verschwunden (Fußball spielen) und für den Rest gab es ein Unterhaltungsprogramm von einem Event-Manager speziell für Kinder. Die waren den ganzen Tage beschäftigt. Dazu noch die Gewinnspiele bei DAK und Falke. Besser geht
nicht !!!
Der Lauf ist auch wirklich schön. Durch den Hamburger Stadtpark in einer Runde á 8,4km (d.h. für Marathonis 5 Runden bzw. für die Staffeln bei 5 Läufern je eine Runde), die Übergabe jeweils in der Jahnkampf-Bahn. Dort war auch ordentlich was los. Es waren schließlich exakt 150 Staffeln (macht 750 Leute plus Anhang und Marathonis, Kids des Schülerlaufes und Organisationsleuten). Auf Parkwegen geht es kreuz und quer und hin und her, aber irgendwann hat man doch gemerkt, wo man war und wo es noch hinging. Nur richtig schnell ist die Strecke dann halt nicht. Geschotterte Parkwegen, ständige Kurven, viele Spaziergänger und beim dritten und sechsten Kilometer zwei Steigungen, die man schon merkte. Aber halt superschön zu laufen und sehr abwechslungsreich.
Auch das Wetter spielte mit und es blieb trocken und mit ca. 16 Grad ideal zum Laufen. Dies dachten sich vermutlich auch die beiden schnellsten Startläufer, die in einem Höllentempo angingen. Für sie wurden knapp unter 28 Minuten für die Runde gestoppt.
Etwas gemächlicher gingen Marco und Franz Latzko an. Marco - wie oben schon erwähnt - Doppelstarter ging zuerst für die Männer auf die Strecke und wollte sich noch ein paar Körner für die Mixed (als Schlussläufer) aufsparen. So zogen die beiden etwas hinter den Schnellsten bis Kilometer 5 gemeinsam los. Leider "fuhr" es dann Franz dermaßen in den Oberschenkel, dass er eigentlich nur noch humpeln konnte. Geht natürlich nicht bei einer Teamwertung und so biss sich Franz bis ins Ziel durch. Hoffen wir, dass die Verletzung nicht schlimm ist.
Marco macht dann noch etwas Tempo und kam mit glatt 30 Minuten als vierter ins Ziel. Franz konnte immerhin nach 33:55 den Staffelstab übergeben. Bei den Frauen lief Regine Reuter als LuT-Gast deutlich unter 39 Minuten. Dies war immerhin Platz 5. Hiermit hatten wir eigentlich nicht gerechnet.
So gingen dann die zweiten auf die Strecke. Etwas gefrustet war das Mixed Team. Franz verletzt und die Platzierung vermutlich dahin. Aber die zwei Damen wurden hiervon derart angespornt, dass sie alle vor ihnen liegenden Teams wieder einholten und tatsächlich bereits als Führende an die abschließenden zwei Männer übergaben. Sigrid Latzko lief 35:51 und Theresia Gehlert sogar 34:19 Minuten! Wie gesagt, es waren 8,4 Kilometer.
Holger und Marco wollten natürlich nicht nachstehen und liefen mit knapp 30 bzw. mit 28:16 Minuten die beiden schnellsten Mixed-Zeiten und Marco sogar die drittbeste Zeit des Tages. So war der Erfolg im Mixed am Ende recht deutlich mit fast 8 Minuten Vorsprung. Insgesamt waren nur zwei Männer-Teams schneller!
Bei den Frauen folgte als zweite Tanja Finkelmann. Ihr gefiel der Kurs und die Strecke merklich und so lief sie eine flotte Zeit mit knapp über 40 Minuten. Damit waren die Frauen bereits auf Rang drei. Nur - wusste das zu dem Zeitpunkt niemand. Es waren halt auch sehr viele gemischte Teams unterwegs.
Als nächste Läuferinnen folgten Ingrid Perkampus und Barbara Ries. Mit 41:25 war Ingrid sicherlich zufrieden; Barbara musste aufgrund von Knieschmerzen etwas langsam machen, und kam so "nur" auf 40:56 Minuten.
Schlussläuferin war Sigrid, die auch die schnellste Zeit im Frauenteam lief (38:22), obwohl der letzte Kilometer schon recht schwer fiel.
Am Ende Rang drei für die Frauen und so konnten sie es sich auf dem Treppchen gemütlich machen. Sie wurden nämlich als erstes aufgerufen und mussten solange oben stehen bleiben, bis auch die Siegerinnen sicher oben standen.
Auch die Männer schlugen sich tapfer, konnten aber den dritten Rang von Marco nicht halten...
Es liefen der zweite Gast Peter Wilke (36:32), Michael Ries (39:20), Peter Perkampus (49:21 - "das schwerste Rennen meines Lebens") und Stefan Fey (36:38) auf Platz 17 von 60 Teams.

Platz Name Zeit
1. Mixed F. Latzko - S. Latzko - T. Gehlert - H. Finkelmann - M. Schneider 2:42:19 h
17. Männer M. Schneider - P. Wilke(Gast) - M. Ries - P. Perkampus - St. Fey 3:11:55 h
3. Frauen R. Reuter(Gast) - T. Finkelmann - I. Perkampus - B. Ries - S. Latzko 3:19:31 h

München-Marathon am 12.10.08

 

(ver)wunderliche zeiten in münchen oder wenn der kopf nicht mitspielt dann macht auch der körper schlapp…
ja, das war wohl nicht mein wettkampf. alles kam anders...
alle haben an mich geglaubt, ich am start immer noch nicht an mich und das hat sich dann auch bestätigt.
Sage mers ma so: ich hab´s geahnt…
schon der start war im prinzip "nur" ein start und nicht so wie vor 5 wochen an der strecke (als zuschauer) in darmstadt mit gefühlsausbrüchen. genau diesen hätt ich mitlaufen sollen !!!! ich bin zu schnell angegangen, das mag sein, fühlte mich aber dennoch okay, war guter dinge mit dem schnitt, hätte auch kein problem gehabt etwas rauszunehmen. ab km 11 hab ich dann erstmal realisiert das ich doch nen marathon zu laufen habe. das ging gar nicht in meinen kopf ! ich fühlte mich wirklich als ob an dem tag ein 10er oder höchstens ein HM zu laufen war. ich stolperte durch den englischen garten und fand keine linie. die erste selbstverpflegungsstelle angesteuert (bei km 18) und ein stück weiter noch den karli damit verpflegt. der kam nämlich auf einmal an mir vorbeigeflogen ;) bei km 21 konnte ich mir beim besten willen nicht vorstellen genau die selbe distanz noch einmal zu laufen. zu dieser zeit überholte mich der 3stunden pacemaker und somit war klaro, das wird heut nix mit meiner vorgenommenen zeit. nicht mal ne annähernde 3:07. ich hatte keinen bock mehr !!! ich kam bei km 24 auf den gedanken auszusteigen, konnte und wollte den schnitt nicht mehr halten, mir war alles egal. ich babbelte einen fahrradfahrer an und fragte ihn, wie weit es denn bis ins olympiastadion ist. er meinte das ich doch bei km 24 sei. okay, falsch ausgedrückt, ich fragte nochmal nach dem direkten weg. er gab an so ca. 10-12km. das war mir derzeit zu weit und da er auch nicht gen stadion fuhr und mir den weg zeigen konnte lief ich weiter. ich grübelte wie ich denn am besten gen stadion komme, wo uve und family sitzt. dachte an aktivierung sämtlicher fahrzeuge...polizei...privatpersonen/autos, s-bahn, fahrrad klauen ;)... ich traf einen läufer der ebenfalls auf langsameren fuße unnerwegs war und sprach meinen ausstieg an. er meinte ich solle doch noch ca einen kilometer weiter laufen, bis in die city, denn dort fährt dann die u-bahn. ich soll die linie 3 nehmen, denn diese fährt direkt ans stadion. das war ne gute idee und mit dem einen kilometer konnte ich mich noch anfreunden. ich wollte nur noch u-bahn fahren !!!! und lief weiter....er wurde dann aber schneller, ich ließ ihn ziehen und zu meinem glück !!! - auf diesem kilometer lief ich an einem läufer vorbei, der einen super sympathischen schnitt lief. ich meinte zu ihm:" hey du hast nen netten schnitt, mit dir lauf ich mit". er hatte allerdings mehr probleme als ich, nämlich mit den hinteren oberschenkeln. ein triathlet, mit einfach zu vielen wettkämpfen in den knochen. ich suchte eigentlich jemanden der mit mir u-bahn fährt, doch er wollte sicher durchlaufen. ich entschied mich die u-bahn sausen zu lassen, weiterhin lag mir die beim ausstieg in den wind gesetzte startgebühr im nacken und was sollte ich so früh im stadion ??? ;) ich hoffte auf nette unterhaltung auf der strecke mit ihm. das war dann auch so, bis ca km 35, doch dann riss er mehr ab. ich fühlte mich in meinem "lockeren“ 4:50iger schnitt aber soweit gut, so das ich entschied doch richtung ziel zu laufen. ich lief kurz allein, das gefiel mir wiederum üüüberhaupt nicht. zum glück den nächsten läufer an der angel gehabt und auch wir kamen ins gespräch. ich freute mich meines lebens, lächelte mich an allen anfeuerern vorbei, hab versucht einfach nur noch spass zu haben und war zufrieden doch die 39km marke erreicht zu haben. die restlichen 3 km gingen dann auch noch....
der erwartete grosse gefühlsausbruch beim durchqueren des marathontores blieb aus...ne kurze leichte schwankung des glückes und des schluchzens im rausch der dunkelheit. doch beim auftauchen ins helle stadion war alles wieder wech. tolle fotos mit daumen nach unten wurden geschossen, das ist aber nur bezogen auf mich. sonst eine tolle veranstaltung, für liebhaber eines stadtmaratons. besonders die eigenverpflegung war ohne caos und grosse sucherei von statten gegangen. ich war auch derzeit immer die einzige an meinem tisch. ;)
nun gehts an die ursachenforschung... 13 wochen werde ich wohl nicht mehr trainieren, ich glaube nun erstmal an die magischen 8 wochen ! der einzige glaube der mir geblieben ist, alles andere wurde übern haufen geworfen.
im nachhinein ein bissi schade das ich sooo viel zeit dafür investiert habe.
draus gelernt, wieder eine erfahrung mehr gemacht, hatte dennoch meinen spass und der nächste marathon kommt bestimmt. habe mich über alle gefreut die mich überholt haben, (wirklich !!!) ihr ziel geschafft haben und nun weiss ich auch wie sich ein lockerer 4:50iger schnitt anfühlt. Diesen lief ich nämlich ab ca km 24. in der vorbereitung lief ich diesen immer zu schnell. ;) mir gehts soweit gut, nur ein bissi komischer langsamer gehstil heute, bissi kopfaua und verspannung im nacken/schulterbereich.
mein töchterchen meinte ganz süß heut morgen: „mama hauptsache du lebst noch“!.
Hammer !!!!! JJfreuu und es gibt doch soooo viel wichtigeres im leben !!!JJ
danke an dieser stelle an alle die mir glück gewünscht und die daumen gedrückt haben.
Ich habe ich münchen ganz ganz nette menschen getroffen und das war viel mehr wert als ne 2:59:59 !!!
Uve hatte sich ja für die 10km strecke angemeldet und lief diese auch. er konnte leider nicht ideal für dieses Highlight trainieren, da er gesundheitlich bedingt aussetzen mußte. sein zeitziel leider auch nicht erreicht. er wollte ne 42iger zeit laufen. grobziel, nämlich unter die ersten 200 zu kommen, war aber realistisch gesetzt und wurde auch erreicht. Platz 117 gesamt und 19. in seiner AK. (Orginalbericht Ines)

Platz Name Zeit Platz (AK)
209. Karli Hartlaub 3:03:51 h 66. M40
21. Ines Wunderlich 3:19:38 h 6. W35
10 km Lauf      
117. Uve Wunderlich 43:07 min 19. M35

Aschaffenburger HM am 05.10. m.Ufr.Meisterschaften

 

Windig, aber das Wetter hat doch gehalten. Entsprechend durchwachsen sind die Zeiten beim diesjährigen Halbmarathon in Aschaffenburg. Wer alleine laufen musste, hatte kein Chance sich mal im Windschatten auszuruhen. Davon unbeirrt lief Marco Schneider sein Rennen. Recht konstant in 17:10/17:31/17:31/17:31 stoppte er die 5er Durchgangszeiten. Obwohl mit leichtem Handicap lies er sich nicht von den Tempowechseln irritieren und holte so auch einige zwischenzeitlich Enteilte wieder ein. In 1:13:32 Std. wurde er obendrein Vizemeister.
Die Mannschaft komplett machten Roland Krefter und Holger Finkelmann, die aber beide etwas Zeit drauflegten und kämpfen mussten, um den Zweiten Platz auch in der Mannschaftswertung hinter den überlegenen Ostheimern (aber noch vor den Kleinostheimern !) zu sichern. Roland gewann zudem sogar den Titel in der M45.
Ein neues Gesicht bei der LuT ist Thomas Hock. Da er längere Zeit keine Straßenläufe mehr gemacht hatte, ging er vorsichtig an und konnte dafür sehr konstant durchlaufen. Mit der Zeit von deutlich unter 1:20 dürfte er sehr zufrieden sein, denn dies bedeutete neue Bestzeit.
Eine Top-Zeit lieferte Theresia Gehlert ab. Unter 1:30 und dazu noch Gesamt-Fünfte und Vize-meisterin bei den Damen. Dass dies dann den Titel in der W40 bedeutete, ist eigentlich klar. "Das hätte ich nie gedacht", war ihr Kommentar zur Bestzeit im Ziel.
Nicht sooo leicht lief es für Sigrid Latzko. Aber sie kann sich bekanntlich quälen, und so kam sie einen Platz hinter Theresia in der Unterfranken-Wertung ins Ziel. Auch für sie brachte das den Titel in der AK.
Als nächste folgte Barbara Ries mit neuer Bestzeit. Sie sicherte sich mit Theresia und Sigrid den Titel in der Mannschaft. Ihr Mann (zum ersten Mal in blauen Farben am Start) schied leider mit Muskelproblemen aus.
Ein weiterer Vizemeister ging an Peter Hümpfner in der M60. Er dürfte mit seiner Zeit ebenso wie kurz nach ihm Peter Senftleben zufrieden sein. Auch Gerald Magath zeigt mit gut 1:40 wieder aufsteigende Form.
Deutlich unter 1:50 bleiben auch die Windig, aber das Wetter hat doch gehalten. Entsprechend durchwachsen sind die Zeiten beim diesjährigen Halbmarathon in Aschaffenburg. Wer alleine laufen musste, hatte kein Chance sich mal im Windschatten auszuruhen.
Davon unbeirrt lief Marco Schneider sein Rennen. Recht konstant in nächsten zwei - und bei beiden ist dies Bestzeit: Silvia Schmitt und Oliver Hussi.
Nur knapp darüber blieb Ingrid Perkampus, die aber auch in zwei Wochen in Frankfurt starten will. Sie holte den insgesamt vierten Einzeltitel für die LuT in der W60.
Noch einen (Wieder-)Einstand gab es bei den Frauen. Recht kurzentschlossen nahm auch Tanja Finkelmann am Halbmarathon teil. Sonst nur eine Stunde im Wald unterwegs, tat ihr der Asphalt gegen Ende schon etwas weh. Sie biss sich aber durch und die letzte Runde lief wieder recht gut, so dass sie ihr Ziel unter 2 Stunden zu bleiben sehr deutlich schaffte.
"Ich bin mit meinem Lauf zufrieden", sagte Erika Freund wieder zurück an der Unterfranken-Halle. Sie wurde obendrein Vizemeisterin in der W60.
Ebenfalls zufrieden war Brigitte Karl, die fast an ihre Bestzeit vom letzten Jahr herankommen konnte.
Abschluss war wie immer in der Halle bei Kaffee und Kuchen (und genügend Weißbier). Auch die Absperrungen waren in diesem Jahr o.k., so dass fast keine Abkürzung genommen werden konnte (allein die Kreisel bleiben noch). Schade nur, dass die ersten Kilometerschilder nicht stimmten. Ab drei schien es dann ok zu sein.

Platz
ges./Ufr.M
Name Zeit AK-Platz
ges./Ufr.M
5./2. Marco Schneider 1:13:32 h  
16./8. Roland Krefter 1:16:36 h 2./1. M45
23./10. Holger Finkelmann 1:18:14 h  
27./ -- Thomas Hock 1:19:28 h  
5./2. Theresia Gehlert 1:29:46 h 3./1. W40
7./3. Sigi Latzko 1:33:20 h 1./1. W50
14./8. Barbara Ries 1:36:40 h 7./4. W40
191./42. Peter Hümpfner 1:36:44 h 4./2. M60
213./45. Peter Senftleben 1:38:20 h 17./8. M50
249./49. Gerald Magath 1:40:22 h 72./11. M40
44./15. Silvia Schmitt 1:47:08 h 21./6. W40
374./48. Oliver Hussi 1:48:35 h  
60./20. Ingrid Perkampus 1:50:29 h 2./1. W60
76./23. Tanja Finkelmann 1:53:04 h  
79./24. Erika Freund 1:53:39 h 3./2. W60
86./26. Brigitte Karl 1:54:52 h 4./4. W55
Platz Ufr.M Name Zeit
2. M.Schneider - R. Krefter - H. Finkelmann 3:48:22 h
12. P. Hümpfner - P. Senftleben - G. Magath 4:55:26 h
4. M40 R. Krefter - P. Hümpfner - P. Senftleben 4:31:40 h
1./1. W35 Th. Gehlert - S. Latzko - B. Ries 4:39:46 h
5./5. W35 S. Schmitt - I. Perkampus - E. Freund 5:31:16 h