2009_03

Fischerman's Friend Strongman Run am 29.03.09

 

Bei dem angeblich härtesten Lauf Deutschlands auf dem Gelände des Airport Weeze waren Sigi, Theresia, Franz und Marco dabei. Aufgrund einer Verletzung musste Stefan auf den Start verzichten.
Den 8.000 Läufern standen zwei Runden á 9 km bevor, die es wirklich in sich hatten.
In der ersten Runde waren es 15, in der zweiten 17 Hindernisse, denen sich die Athleten stellen mussten. Es galt die Danger Zone, die Druckkammer, die Reifenprüfung, das Spinnennetz, die Bifröst (altnord.: “schwankende Himmelsstraße“), den Kniebeuger, die schiefe Bahn, den Matsch Pitt, das Loch Nass, den Treibsand, den Golf von Weeze, den Canale Grande, The Rock, die Wanne, die Schranken, den Great Canyon und den Marterpfad zu bezwingen.
Die Anreise erfolgte bereits am Samstag, um ohne Stress die Startunterlagen abzuholen. Auch eine kurze Streckenbesichtigung stand am Samstag auf dem Plan um sich schon einmal mental auf den Wettkampf einzustimmen. Übernachtet wurde bei Rosi und Wolfgang in Essen. Nach einem guten Abendessen und einem „kleinen“ Umtrunk ging es „frühzeitig“ in die Falle.
Der Start erfolgte am Sonntag um 12 Uhr. Aus Sicherheitsgründen wurden unmittelbar nach dem Start erst einmal zwei Hindernisse ausgelassen. Marco lief das Rennen verhalten an und arbeitete sich von Hindernis zu Hindernis weiter nach vorne. Nach der ersten Runde lag er ca. auf Pos. 25. Auch in diesem Jahr konnte er sich in der zweiten Runde noch steigern und kam von den Strapazen gezeichnet als 14.ter ins Ziel.
Franz lief durch seine Oberschenkelprobleme bedingt langsam an. Bei km 3 war er nur knapp vor Theresia und Sigi, die das Rennen zusammen bestritten. Franz kam aber ohne größere Probleme ins Ziel und machte in der zweiten Runde auch sehr viele Plätze gut. Das härteste Hindernis war ein kleiner See den man nur schwimmend durchqueren konnte und das bei einer Wassertemperatur von 4°C.
Theresia und Sigi beendeten vernünftigerweise total zusammengefroren nach der ersten Runde das Rennen, um die weitere Saison nicht zu gefährden.
Nach der ersten Runde wurden zwei Hindernisse gesperrt. Da es dort schon zu viele Knochenbrüche gegeben hatte. Eins davon war das Hindernis 5 – „Bifröst“ - ein Shelter von acht Metern Höhe der überlaufen werden musste. Der Aufstieg erfolgte über Heuballen, der Abstieg erfolgt über dicke Folien, die ständig nass gemacht wurden, sowie Strohballen zum Ausstieg. Von den Strohballen aus musste man in ein Schlammbad im eigens dafür errichteten Pool springen.
Der diesjährige Fisherman’s Strongman Run war um einiges anspruchsvoller wie der Lauf 2008. Nach dem Rennen waren alle der Meinung 2010 findet der Run ohne uns statt.
Fazit: Das Ganze ist eine Veranstaltung für alle „großen Kinder“ die sich mal gern richtig schmutzig machen wollen.
Bilder vom Strongman Run

Platz Name Zeit
14. Marco Schneider 1:43:57 h
396. Franz Latzko 2:11:37 h
DNF Sigi Latzko  
DNF Theresia Gehlert  

Friedenslauf in Schweinheim am 29.03.09

 

Wie immer hatten die Spessartbiker ihren Friedenslauf perfekt vorbereitet. Leider war die Beteiligung deutlich geringer als im vergangenen Jahr, was wohl auf die Zeitumstellung, die etwas kühlen Temperaturen und diverse andere Laufveranstaltungen zurückzuführen war. Erstmalig gab es eine „Startnummernausgabe“ der besonderen Art, die Spessartbiker hatten Schilder mit unterschiedlichen Aufschriften zur Auswahl vorbereitet. Vom LuT machten sich Tanja, Olaf, Michael und Barbara auf die Strecke. Der erste Abschnitt führte zunächst über den Kreuzweg zur Obernauer Kapelle, danach ging es kreuz und quer durch den Schweinheimer Wald. Die Sonne ließ sich nun auch nicht länger bitten und wir konnten die schönen, kleinen Waldwege so richtig genießen. Vorbei an Läufern mit den „Aufschriften“ FRIEDEN, MUT, WILLE oder KRAFT und mit viel Gequatsche waren die angekündigten 10, tatsächlich aber 13 Kilometer, schnell absolviert. Jetzt konnten wir zum gemütlichen Teil über gehen und uns am reichlichen Kuchenbüfett stärken.
Gewinner dieses Laufes waren alle Läufer / Walker und hoffentlich auch die Initiatoren, die mit dem Erlös der Veranstaltung wieder das Friedensdorf International unterstützen.

Crosscup & Duathlon in Stockstadt am 28.03.09

 

Das Wetter verhieß nichts Gutes: auf dem Wege nach Stockstadt goß es aus Kübeln. So war denn leider auch die Beteiligung bei den Läufen recht mau. Die Schüler- und Schülerinnen-Lauf war ja noch recht viel (was aber auch dadurch ist, dass alle Altersklassen zusammen starten), aber bei den 5km war es richtig leer.
Vom LuT waren auch nur Tammo bei den Schülern (die restlichen Kinder hatten ihre drei Läufe für den Cup schon voll) sowie Peter Hümpfner (leider zu spät zum Start) und unser starkes Geschlecht mit Barbara Ries, Sandra Trautmann, Silvia Schmitt und Susanne Nötling standhaft geblieben und wollten laufen.
Tammo hatte noch die Chance, seine Altersklasse im Cup zu gewinnen. Hierzu musste er allerdings die Rivalen in Schach halten. Dies gelang ihm auch sehr gut, so dass er zwar nur mit Rang 6 der beste in der Cup-Wertung wurde.
Auch Barbara musste für den Cup noch einen Lauf setzen, allerdings war bei ihr recht klar, dass sie diesen in der Altersklasse dann auch gewinnen würde. Als Zugabe gewann sie sogar die Gesamtwertung bei den Frauen.
Ebenfalls ihre Altersklassen gewannen Sandra, Silvia und Susanne als zweite, dritte und vierte des Gesamteinlaufes.
Peter hatte sich scheinbar im Zeitplan verlesen und erschien erst am Wettkampfgeschehen, als die Letzten bereits im Ziel waren...
Auf der Duathlon-Strecke waren die beiden Wunderlichs unterwegs, aber das erzählen die beiden sicherlich selbst.
Eine mittlere Katastrophe war die Siegerehrung. Die Auswertung dauerte trotz der wenigen Teilnehmer ewig - und hatte dann noch etliche Fehler. Grund war scheinbar, dass gerade bei den Duathlons sehr viele Nachmelder gekommen waren. Dies ist aber eigentlich schon immer so gewesen. Und im Ziel sind bei den Schüler-/Schülerinnen-Läufen schlicht einige Nummern nicht aufgeschrieben worden. Sagen wir mal, mit dem Unglück kam auch noch das Pech dazu. Der Veranstalter gelobt Besserung.
Beim Cup konnten sich für den LuT folgende Leute in Szene setzen:
Felix Fey gewann mit den Plätzen 1 - 2 - 1 die M08. Tjark wird dort mit 5 - 6 - 8 in der Endabrechnung siebter.
Tammo wie gesagt konnte den letzten Lauf in der Cupwertung gewinnen und entschied somit auch den Cup in der M10 für sich (Plätze 2 - 1 - 1).
Michael Ries und Franz Latzko haben leider nur zwei Läufe, Karli gar nur einen.
Peter Hümpfner hat die M60 gewonnen (mit makelloser Bilanz). Ebenso Ines Wunderlich und Barabara.

4. Lauf Crosscup

Platz Name Zeit Platz-AK
6. Tammo Schneider 7:11 min 6.(M10)
1. Barbara Ries 21:59 min 1.(W45)
2. Sandra Trautmann 24:06 min 1.(W20)
3. Silvia Schmitt 24:19 min 1.(W40)
4. Susanne Nötling 24:43 min 1.(W35)

Crosscup-Wertung gesamt

Platz Name Punkte
1. (M8) Felix Fey 4
7.(M8) Tjark Schneider 19
1.(M10) Tammo Schneider 4
1.(M60) Peter Hümpfner 3
1.(F) / 1.(W35) Ines Wunderlich 3 / 3
2.(F) / 1.(W45) Barbara Ries 5 / 3

 

Wunderlicher Chaos-Crossduathlon am 28.3.2009
Als allererstes möchte ich mich auf diese Wege bedanken für die nette Unterstützung und Motivation an der Strecke von Silvia, Barbara, Sandra und Susanne. Da Sigi und Theresia ihre Kräfte beim Fisherman einsetzen mussten, konnten diese hier nicht mit anfeuern, doch die Vier haben das soundtechnisch genauso perfekt drauf gehabt. Ein ganz liebes Dankeschön an meinen jüngsten Fan, die Yara, welche sich meine kreativ wertvolle Siegesstartnummer ins Kinderzimmer hängen wollte. Durfte sie ? ;) Hab sie ungern so dreckig an meinen grössten Fan gegeben, die Nächste iss garantiert blitzeblank !
Wiedermal mit 2 Rädern auf dem Heckträger, gings gen Stockstadt und die Wolken ließen noch mal ordentlich Wasser ab. Von mir so bestellt ;) und ich freute mich auf die anstehende Schlammtour.
Recht unvorbereitet ging ich zum Start, die Wettkampfbesprechung großteils verpasst, denn Uve meinte das braucht man nicht. Toll ! Ein paar Sekunden vor dem Start wurde mir bekannt, das ich doch 2 Runden Rad fahren muss. Ich ging von einer Großen aus. Kurve noch mal bekommen. Wo und wie rum ich aus der Wechselzone laufen musste war mir ebenfalls nicht bekannt...aber das wird schon klappern, dachte ich mir, es iss bestimmt einer vor mir dem ich hinterher hecheln kann....
15.15 Uhr Klappe, Start ! 3 Runden waren zu laufen, es lief gut an, ich eierte 3x durch das bekannte schlammige Stück und konnte als erste Frau aufs Radl wechseln. Hut auf, Brille drauf und ab gings auf total unbekannte Stockstädter Waldwege. Da waren sie, die 2 Runden...die ersten Männer zogen schon auf den gut befahrbaren Wegen an mir vorbei. So lange es keine Frau war, war das okay und ich ging von technisch guten Fahren aus mit mehr Risikobereitschaft als ich. Meine Radtechnik möchte ich hier nicht ansprechen, denn diese war ....na ja....ausbaufähig sag ich nur ! Zweimal im Schlamm abgestiegen und direkt in die Pfütze gestiegen, was mich allerdings wenig störte. Mit Wurzeln, die mich fast von meinem ungefederten uralt BIKE hebelten, hatte ich in der ersten Runde auch nich gerechnet und so ließ ich einige Trödel-Minuten, der Sicherheit wegen auf der Strecke. Aus dem Waldstück raus, auf dem Asphalt konnte ich aber wieder herzensfroh Gummi geben. Ähnlich wie beim Laufen fühlte ich mich auf diesem Untergrund pudelwohl. Dazubemerkt: Ich fragte mich auf der zweiten Runde im Wald, ob ich wirklich die geborene Crossduathletin bin, ob ich das nächste mal Klicks an den Füssen tragen sollte...iss Strecke abfahren doch sinnvoll ;) ??? Ob ich mit Klicks, beim Abstieg im Schlamm, dann allerdings auf den Füssen gelandet wäre, glaube ich nicht so recht... ;)
Uve düste bei ca. km 9 an mir vorbei und ich ließ ihn ziehen....leichte Unlust kam auf...
Wieder als erste Frau in der Wechselzone, stellte ich mein Rad in den Ständer und bewegte mich mit Klötzen an den Beinen auf die Laufstrecke, die zweite Frau kam mir schon per Radl entgegengepfiffen, doch lauftechnisch war ich mir sicher den Sieg in der Tasche zu haben. Zwei Runden waren zu laufen. Diesmal und sowas iss mir echt noch nie passiert, hat mein Hirn vollkommen abgeschaltet. Da ich in der ersten Runde zwei Läufer überholte, rannte ich siegessicher dem nächsten vor mir Laufenden ins Ziel hinterher. Dieser war allerdings scho fertisch ! Dank Barbara, die mich freundlich darauf hinwies und fragte ob ich denn schon 2 Runden gelaufen bin, kam ich zur Besinnung und dreht um, auf die zweite Runde. Klasse Ines und ein Foto gabs gratis dazu !
Ich näherte mich Uve, ca. 800m vorm Ziel machte ich auf mich aufmerksam, er wartete auf mich und wir zwei Wulis liefen Hand in Hand ins Ziel.
Ein etwas chaotischer Wettkampf und ich schwöre mir das ich die Wettkampfbesprechungen nicht mehr auslasse !
Meine vorgenommene Zeit von 1:11 übertroffen, ohne Techniktraining, minimalste Risikobereitschaft und sonst welchen großen Vorbereitungen auf dem MTB, bin ich zufrieden mit diesem Ergebnis.
Spaß hats gemacht und nächstes Jahr muss das Radeln besser funzen.
In den folgenden Wochen steige ich nun aufs Rennrad und schau mal wie ich damit klaro komme.... (Originalbericht Ines)

Platz Name Zeit Platz-AK
21.(M) Uve Wunderlich 1:09:32 h 3.(M35)
1.(F) Ines Wunderlich 1:09:32 h 1.(W35)

Europameisterschaften der Senioren in Ancona

Burkhard wird Europameister mit der deutschen 4x200m Staffel
(Originalbericht von Burkhard von der Senioren-EM in Ancona/Italien).
Ich habe eine erlebnisreiche, interessante Woche gehabt. Die "alten Hasen" waren der Meinung, dass die Organisation der EM hervorragend war. Mit meinen sportlichen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden: Über 60m konnte ich mich am ersten Wettkampftag in 8,34 sec gleich für den Endlauf qualifizieren.
Durch einen kleinen Fehler im Finale habe ich leider eine bessere Platzierung als den 7. Platz verfehlt, auch das Ziel bester Deutscher zu sein. Dafür lief es am nächsten Tag besser. In 27,40 sec, neuer persönl. Bestzeit für 2009, habe ich mich für die deutsche Staffel (4x200m) und das Semifinale qualifiziert. Das Semi bin ich locker gelaufen, um Kraft für die Staffel zu bunkern (für den Endlauf hatte
ich keine Chance). Für den Staffelwettbewerb war Italien haushoher Favorit. Für uns ging es um Bronze oder Silber gegen Frankreich und Großbritannien. Als Startläufer habe ich den Stab als Erster übergeben und meine Staffelkameraden haben die Führung bis ins Ziel nicht mehr abgegeben! Entscheidend war, dass die anderen Mannschaften in den Wechselzonen und in den Kurven Zeit verloren hatten. Natürlich bin ich stolz auf die Goldmedaille.
Der Start ins Sportjahr 2009 war nahezu ideal – so kann es weitergehen.

Disziplin Platz Name Zeit
60m Sprint 7. Burkhard Hillert 8,38 sec
200m Sprint 10. Burkhard Hillert 27,72 sec
4x200m 1. Hillert Burkhard - Lippoldes Udo – Bandur Norbert – Wondra Heinz 1:46,86 min

Schneller Zehner in Niederrodenbach am 22.03.09

Der „Schnelle Zehner“ in Niederrodenbach diente den meisten LuT`lern als erste Standortbestimmung für die Saison 2009.
Die 10km Runde ist vollkommen flach, zu 90% asphaltiert und verläuft komplett im Wald. Der Start erfolgte um 9:30 Uhr und war dieses Jahr nicht von der Zeitumstellung betroffen, so dass auch die Langschläfer keine Ausreden hatten, wenn das Rennen nicht so gut verlief. Die äußeren Rahmenbedingungen waren also optimal. Marco, Ines, Theresia, Sigi, Barbara und Michael waren in Niederrodenbach unterwegs.
Gemeldet waren 420 Teilnehmer, so dass es am Start recht eng zu ging.
Marco hatte sich eine 33er Zeit vorgenommen. Bis km 9 war Marco in einer 5er Gruppe unterwegs. Dann machten sich bei Marco Probleme in der Wade bemerkbar, deshalb konnte er den letzten Kilometer nicht mehr voll durchziehen. Durch das Handicap verlor er ca. 10sec und erreichte dennoch in 33:26 min als 9.ter das Ziel.
Ines nutzte die Gunst der Stunde. Sie konnte an diesem Tag ihre sehr gute Form umsetzen und erreichte in 38:43 min eine neue persönliche Bestzeit. Sie blieb 17 sec unter der alten Bestzeit und setzte sich an die 1. Stelle der Leistungsbilanz Straßenlauf Bayerischer Untermain 2009.
Theresia, die erst wieder seit 4 Wochen richtig trainieren kann, lief das Rennen beherzt an und tat sich auf der zweiten Hälfte auch sehr schwer. Mit ihrer Zeit von 41:56 min kann sie aber sehr zufrieden sein.
Sigi teilte sich ihren Wettkampf gut ein und lief zwei annähernd gleiche Hälften. Sie erreichte eine Zeit von 42:48 min, damit wurde sie Erste in der Klasse W50.
Bei Barbara läuft es momentan auch sehr gut. Sie blieb bei ihrem ersten Zehner in diesem Jahr mit 43:44 min nur 17 sec über ihrer Bestzeit.
Michael, der seinen ersten Zehner auf einer amtlich vermessenen Strecke lief, benötigte 49:12 min dafür. Dies war natürlich Bestzeit für ihn.
Unsere Frauenmannschaft mit Ines, Theresia und Sigi konnte die Mannschaftswertung Frauen in einer Gesamtzeit von 2:03:28 h gewinnen. Sie blieb 25 sec vor der Mannschaft des TV Salmünster.
Unsere Frauen belegen momentan Platz 1-4 in der Leistungsbilanz Straßenlauf Bayerischer Untermain 2009 über 10km. Glückwunsch !!

(Originalbericht Ines)
Auf gings früh um Punkt acht mit Marco nach Niederrodenbach um (m)eine Zeitmarke zu setzen.
Noch nich mal angemeldet und über die Startzeit informiert ging ich wirklich locker an diesen Lauf heran, alles andere bringt ja eh nix und es galt eben "nur" eine gute und auch zufriedene Zeitmarke für den Saisonstart zu setzen auf den man aufbauen kann.
Die Sonne die über dem Landkreis Miltenberg strahlte, lies uns hoffen vom angesagten Regen verschont zu bleiben, denn mit Nässe konnte sich manch einer überhaupt nicht anfreunden an diesem Tag. Kalt wars eh schon und Marco fröstelte mir einen vor ;). Für mich wie immer null Problem unter Kälte und Regen zu laufen und ich ließ mich von allen um mich herum Fröstelnden nicht demotivieren, zumal die Sonne im Hessenländle vollkommen verdeckt war. Eine Menge Läufer kamen nach Niederrodenbach, was gegen Ende der Veranstaltung zu Kuchenengpässen führte. Am Start Marco, Barbara, Sigi, Theresia, Silvia, Michael und ich. Silvia musste erstmal motiviert werden, denn bei ihr kamen so ganz komische Worte des Aufgebens ans Tageslicht wenns nich läuft. Der Startschuss fiel und viele liefen im recht zügigen Schnitt los. Bei mir stand eine 3:37 auf der Uhr, klaro zu schnell, doch was ich hab das hab ich ;), liess mich dadurch nicht beunruhigen und versuchte auf einen konstanten Schnitt zu kommen.
Auf diesen eingependelt lief es perfekt, die 5km waren schon mal in einer Bestzeit geschafft, was Franz als einziger Fan an der Strecke bis auf 2 Sekunden Unterschied bestätigte und nun galt es die nächsten 5km zu bewältigen. Hier mit dem Gedanken die letzten 2km noch mal Gas geben zu können, wenn mir ein W egal welcher Altersklasse auf den Fersen hängt, was mir auch gelang. Alles samt ein tolles Rennen ohne Probleme und mit dieser (Best)Zeitmarke zu Beginn der Saison kann ich mal hübsch zufrieden sein. Den Pokal durfte diesmal die Veronika Ullrich mit nach Hause nehmen, an Handtüchern mangelts momentan noch nich, so das ich das auch gut verkraftet habe ohne eins nach Hause zu fahren. ;) Ein paar Gedanken zum Thema Profisportler bzw Berufssportler kamen bei mir auf, wenn man die Zeiten der ersten Frau so live mitbekommt und ich fragte selbst mich, was denn aus mir geworden wäre wenn ich früher im Ossiland mal schön auf meinen einen Trainer gehört hätte....nich immer gleich aufgegeben hätte....
Aber das passt schon und so wirds mit zumindest die kommenden Jahre nich langweilisch ;)
Nun freu ich mich erstmal auf den kommenden Duathlon und es geht weiter in Richtung Bestzeitkurs...

Platz Name Zeit Platz-AK
9. Marco Schneider 33:26 min 1.(M35)
65. Ines Wunderlich 38:43 min 1.(W35)
122. Theresia Gehlert 41:56 min 2.(W45)
151. Sigi Latzko 42:48 min 1.(W50)
172. Barbara Ries 43:44 min 5.(W45)
250. Silvia Schmitt 48:25 min 7.(W40)
268. Michael Ries 49:12 min 46.(M40)
Platz Name Zeit
1. Frauen Ines W. - Theresia G. - Sigi L. 2:03:28 min

Rund um den Winterstein in Friedberg am 15.03.09

Im Rahmen der Marathonvorbereitung absolvierten Sigrid und Mario den 30er in Friedberg. Auf der anspruchsvollen Runde sind insgesamt 480 Höhenmeter zu bewältigen, bis km 21 geht es in mehreren Stufen bergauf, bevor die letzten 9 km dann bergab ins Ziel führen. Das Ziel erreichten 758 Teilnehmer.
Für Mario sollte es nur ein „Trainingslauf“ werden. Der laut Plan die ersten 10km im 5:15er, die zweiten 10km im 5:00er und die letzen 10km im 4:45er Schnitt laufen sollte.
Bedingt durch die Masse waren die ersten 5 km unter 5 Minuten nicht möglich, doch als die Anstiege kamen war das für Mario überraschenderweise kein Problem mehr. Ab km 11 hatte er Probleme den 5er Schnitt zu halten, da nun auch ein heftiger Gegenwind blies. In den langen steilen Bergab Passagen und kurzen Gegenanstiegen ab km 21 lief Mario dann schneller wie geplant und erreichte in 2:25:08 h das Ziel.
Sigrid war mit ihrem Bruder in Friedberg unterwegs. Sie lief einen souveränen 30er und kam in 2:31:45 in Ziel. Das entspricht einem km-Schnitt von 5:03 min/km.

Platz Name Zeit Platz-AK
151. Mario Beinenz 2:25:16 h 17.(M35)
243. Sigrid Grygosch 2:31:45 h 5.(W40)

Auf die Platte , fertig los am 08.03.09

Gut vorbereitet durch die Bergläufe im Schweinheimer Wald nahm Sigrid am Berglauf "Auf die Platte" in Wiesbaden teil. Die Streckenlänge betrug 8,1km auf der ungefähr 450HM zu bewältigen waren. Oben im Ziel wartete heißer Tee auf die Läufer und auch der Bus, der das Gepäck nach oben transportiert hatte. Mit ihm durften die Läufer auch wieder ins Tal zurückfahren. Sigrid erreichte in ihrer Altersklasse den 2.ten Platz, da zeigt also das "Bergtraining" in Schweinheimer Wald schon seine Wirkung.

Platz Name Zeit
2.(W40) Sigrid Grygosch 51:27 min

Unterfränkische HM in Schweinfurt am 08.03.09

(Orginalbericht Uve)
Man sollte den Namen wechseln und ihn von Maintal- in Industriegebiets-HM umtaufen. Stinke langweilig, wobei man sich dadurch schön auf die eigentlichen Sachen wie Kilometerzeit und Körperhaltung konzentrieren kann.
Barbara und ich liefen uns ca. 20 min ganz gemütlich ein, da es doch etwas frisch war. Der Start verzögerte sich um ca. 5 min und dann um 11.05 Uhr ging es los. Ich wollte nur durchlaufen, fand aber in einer netten 4er Gruppe nach 3km eine schöne Laufgemeinschaft, die sich ständig abwechselnd durch den Gegenwind kämpfte. Mit einem Schnitt von runden 4:30min/km ging es dahin. Ich war schon geneigt zu denken --mhh 1:35h ?????? Bis km 17 lief es rund, doch dann machte sich etwas breit was mit meinem Gesamtwochenende zu tun hatte. Ich war einfach nur platt. Da half nix mehr, ich musste die 3 ziehen lassen, bekam Barbara an den Wendepunkten immer früher zu sehen und musste doch mehr als 20-25sec pro km draufpacken. Leichte Krämpfe kamen dazu. 100m vorm Ziel vermisste ich unsere Siggi inklusive Kreisch-Alarm, ich blieb stehen um einen Krampf rauszudrücken und humpelte ins Ziel. Die Zeit war nebensächlich. Barbara kam auch nur eine gute Minute später und war auch geschafft. Ich machte mich auf den Heimweg und bin dann gleich ins Bettchen um etwas zu schlafen.

Platz Name Zeit
41. M Uve Wunderlich 1:37:10 h
3.(W45) Barbara Ries 1:38:15 h

3. Lauf Cross-Cup in Haibach am 07.03.09

 

Mit nur einer kleinen Mannschaft waren wir beim 3. Lauf des Cross-Cups in Haibach vertreten.
Bei den Schülern war Tjark und Felix am Start, der sich bis auf die Zielgerade ein enges Rennen mit Cornelius Wiebe lieferte und mit 2sec knapp die Nase vorne hatte. Tjark teilte sich seine Kräfte auf der für diese Altersklasse anspruchsvollen Strecke gut ein und kam als Zehnter der M8 ins Ziel.
Auf der Langstrecke 3 Runden a` 3 km durch die Haibacher Schweiz waren von uns 5 Läufer unterwegs.
Marco musste seinem harten Wochenprogramm Tribut zollen. In der ersten Runde konnte er Michael Schrauder noch folgen. Ab der zweiten langen Steigung konnte Michael seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und gewann verdient das Rennen. Marco erreichte als Zweiter das Ziel.
Franz absolvierte ein solides Rennen und wurde Zweiter in seiner Altersklasse. Ines lief ein kontrolliertes Rennen ging nie bis an den Anschlag und wurde überlegen Siegerin bei den Frauen und steht schon nach ihrem dritten Sieg als Gesamtsiegerin in der Cross-Cup Wertung Frauen fest. Hinter Ines kam als nächste Frau schon Tanja. Sie hatte beim letzten Anstieg leichte Probleme mit der Wade kam aber heile ins Ziel.
Michael der momentan mit seinen Oberschenkelproblemen kämpft ging in den langen Bergabpassagen vorsichtig zu Werke. Auch er kam ohne größere Probleme in Ziel.
Erwähnenswert ist noch, dass ein 10 Mann starker LuT-Fantrupp der an der Strecke stand und die unsere Jungs und Mädels kräftig anfeuerte. Schade, dass auch in Haibach nicht viele Teilnehmer unterwegs waren.

Platz Name Zeit AK-Platz
1200m      
4. Felix Fey 4:46 min 1. (M8)
23. Tjark Schneider 6:08 min 10.(M8)
9000m      
2. Marco Schneider 35:52 min 1.(M35)
8. Franz Latzko 39:31 min 2.(M50)
12. Ines Wunderlich 42:24 min 1.F
22. Tanja Finkelmann 49:53 min 2.F
24. Michael Ries 51:15 min 5.(M40)

DM Senioren in Düsseldorf am 01.03.09

 

Burkhard ist ja seit Anfang des Jahres für die LG BEC (TV Biebesheim, TSV Eschollbrücken-Eich und TV Crumstadt) startberechtigt.
Bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften für die LG in Düsseldorf erreichte er zweimal einen Platz auf dem Stockerl.
Mit seinen Staffelpartnern lief er über 4x 200m einen neuen Deutschen Hallenrekord in der Altersklasse M60. Sie verbesserten ihre erst ein Monate alte Bestmarke von 1:48,13 min um eine Sekunde auf 1:47,30. Dies bedeutete natürlich den 1. Platz.
Über die 60m qualifizierte sich Burkhard als schnellster seines Vorlaufes direkt für das Finale. Dort konnte er sich noch einmal um 2 Hundertstel Sekunden verbessern und sprintete in 8,38 sec über die Ziellinie, was einen hervorragenden 3. Platz bedeutete. Die abschließenden 200m absolvierte er in 27,60 sec. Dies reichte noch zum sechsten Platz. Mit einem ersten, einen dritten Platz und einem Deutschen Rekord konnte Burkhard zufrieden die Heimreise antreten.

Platz Name Zeit AK-Platz
60m      
3. Burkhard Hillert 8,38 sec 3. (M60)
200m      
6. Burkhard Hillert 27,60 sec 6. (M60)
4x 200m      
1. Hillert-Busenbender-
Bandur-Wondra
1:47,30 min 1. (M60)