2010_03

Schneller Zehner in Niederrodenbach am 28.03.2010

Auf dem Weg nach Niederrodenbach und beim Einlaufen regnete es noch ein wenig und schien ungemütlich zu werden, doch am Start erwartete unsere drei LuTler Barbara, Uve und Michael, sowie die restlichen 320 Teilnehmer dann nahezu optimale Bedingungen von 9° und fast Windstille.
Es lagen förmlich Bestzeiten in der Luft und Uve ließ sich nicht zweimal bitten. Er steigerte seine Bestzeit auf sehr starke 40:18 Minuten und hätte wohl die 40er Marke auch noch geknackt, wenn der Akku seiner Uhr nicht für einige Zeit ausgesetzt hätte. So ist das neue Ziel natürlich bereits schon wieder klar definiert.
Michael wollte unbedingt unter 44 Minuten laufen und durch Trainingspartnerinnen Siggi und Theresia durchs Stahlbad des Mittwochs-Tempotrainings geführt und durch Marco perfekt trainiert und eingestellt, gelang ihm dies auch in neuer Bestzeit von 43:48 Minuten. Das in Niederrodenbach morgens um kurz nach 10.00 Uhr noch Sterne zu sehen sind, war Michael alleine kurz nach dem Zieleinlauf vergönnt, doch auch die waren beim zufriedenen Auslaufen wieder verschwunden.
Barbara lief das Rennen zur Standortbestimmung, da in den nächsten Wochen einige Wettkämpfe auf ihrem Programm stehen. Dass eine Standortbestimmung zum Gewinn der Altersklasse reicht, zeugt von ihrer guten Form.
Die TSG Niederrodenbach führte die Veranstaltung perfekt durch und die Anzahl der Parkeinweiser beim Anfahren auf den Parkplatz entsprach nahezu dem Teilnehmerfeld und hätte der Neu-Isenburger Schneise an der Commerzbank-Arena oder dem Parkhaus bei der Allianz-Arena zur Ehre gereicht.
Eine schöne Veranstaltung mit schneller Strecke verabschiedete die Teilnehmer in den Rest vom Sonntag. (Bericht Michael)

Platz Name Zeit Platz-AK
67. Uve Wunderlich 40:18 min 10.M35
116. Michael Knöchel 43:48 min 28.M40
122. Barbara Ries 44:11 min 1.W45

Seniorentrainingslager im Allgäu am Hopfensee

 

Am 20.3.2010 machten sich erneut 3 Senioren Paare auf den Weg ins Allgäu zum Frühjahrs Trainingslager nach Hopfen am See. Dank guter Verkehrverhältnisse war nach nur ca. 3 h Fahrt das Ziel, das Hotel Alpenblick schon erreicht. Traditionsgemäß wurde die Trainingswoche schon am Anreisetag um 16:00 mit einem Schnupperlauf rund um den noch zugefrorenen Hopfensee begonnen. Da das Hotel Alpenblick direkt am See gelegen ist konnten die Trainingseinheiten quasi an der Hoteltreppe beginnen. Die Hopfensee Runde weist nur geringe Höhendifferenz aus und ist teilweise asphaltiert und geschottert und beträgt vermessen 6,8 km.
Gute Trainingsmoral zeigten die Senioren am 2. Trainingtag als bei Regen und Wind der geplante min Basislauf auf 2 Seerunden ausgedehnt wurde und erst mit Ein-Auslaufen nach 1:30 endete.
Am Montag dem 22.März, 3. Trainingstag, kehrte im Allgäu pünktlich der Frühling mit herrlichem Sonnenschein ein. Dieses herrliche Frühlingswetter steigerte sich noch die folgenden Tage und erst am Freitag Nachmittag kehrte der Regen zum Abschied zurück.
Nach den Trainingseinheiten belohnten wir uns gemäß LuT Tradition mit einer Flasche Sekt.
Bereits nach 3 Sonnenscheintagen war das Eis auf dem Hopfensee verschwunden und dafür war an einer Stelle der Seerunde eine Population Frösche aus dem Winterschlaf erwacht und eifrigst dabei für Vermehrung zu sorgen was Stefan’s Lauf gelegentlich stoppte und zu manch frivoler Bemerkung veranlasste.
Kurze Ausflüge in die nähere Umgebung , u.a. Besichtigung einer Käserei und Hausbrauerei und Cafe Besuche gestalteten das Nachmittagsprogramm.
Mit reichhaltigem 4 Gänge Abendmenü des Hotel’s Alpenblick wurde unser Kalorienverlust mehr als kompensiert wodurch besonders Stefan bei den Trainingseinheiten leidvoll erinnert wurde.
Obwohl Dena wegen der verordneten Erholungsphase auf harte Trainingseinheiten verzichten musste und Hanni und Peter nach 4 Tagen mit einer Erkältung kämpften wurden alle Trainingseinheiten programmgemäß von allen Teilnehmern pflichtgemäß absolviert.
Trainingsmeister wurden somit Brigitte und Willi mit den meisten Trainings-Km.
Wieder war die Senioren Trainingswoche für Alle eine schöne gemeinsame Zeit und gute Vorbereitung auf die kommende Laufsaison. (Bericht Peter)

Rund um den Winterstein am 21.3.10

 

Der Berg ruft……
Zum 34. Lauf des ASC Marathon Friedberg „Rund um den Winterstein“ machten wir uns zu 8. auf den Weg, um dem Berg zu trotzen.
Vor dem Start wurde noch beraten was denn nun die bessere Laufbekleidung wäre, denn dunstige Regenwolken umgaben den Gipfel des Winterstein und erfahrene Winterstein Läufer mahnten es wäre oben noch kalt und sehr nass.
Verschieden gekleidet ging es dann an den Start und „lang“ war, wie sich zeigen sollte, die falsche Wahl. Ab km 1 war ein Regenbogen zu erkennen und Stefan meinte „gleich werden wir nass“. Er hatte recht, und die Dusche ließ keine 500 Meter auf sich warten.
Ab km 5 präsentierte sich allerdings lauer Frühlingssonnenschein, der es in Verbindung mit dem teilweise strengeren Gegenwind bergan nicht einfach machte (und es ging verdammt lang bergan).
Der anspruchsvolle Lauf über 30km und eine gefühlte Höhenmeter Angabe weit über den Ausgeschriebenen 350 Höhenmetern forderten unseren Athleten alles ab.
In der Abteilung Sturm vertraten Holger und Roland souverän unseren verletzten Marco, der aufgrund seiner Wadenverletzung leider nicht dabei war.
Holger wurde mit 1:56:42,0 gesamt 5. und 2. In den M40. Er lächelte bereits als wir ins Ziel stürzten und ging schnurstracks zum Duschen.
Roland machte es zum Ende hin nochmal spannend. Am Start geht die Strecke ab km 1,5 in einer Zusatzschleife links weg. Diese wurde auf dem Rückweg bei km 28,5 allerdings nicht mehr gelaufen.
Roland fehlten noch gute 300 Meter zu seinem wöchentlichen Laufpensum und so nahm er die Schleife nochmals mit. Zum Glück konnte er Ulrich Amborn in einem grandiosen Endspurt noch einfangen und sicherte sich den 1. M50 (mit Zusatzschleife) in 2:06:25 h.
Theresia wurde von Stefan Fey und Mario flankiert. Der LuT Express schob sich zu 3. im ständigen Wechsel der Spitze, durch das 21 km lang ansteigende und teilweise windige Geläuf. Oben angelangt ließ Theresia es laufen und zwischen km 22 und 24 haderten Mario und Stefan mit dem abreißen lassen von Theresia, doch es wurde gekämpft bis zum Schluss. Der Lohn für Theresia war eine Gesamtplatzierung der Frauen auf Rang 7, sowie der 1. Platz in der W45 in 2:20:09,1.
Unser Erkältungsgeplagter Stefan Höfner hatte, bedingt durch die Vorbereitung auf seinen Paris Marathon, viele Laufkilometer in den Knochen und ließ es zurückhaltend angehen. Seine Ziel zeit entsprach voll seiner Vorstellung für einem Vorbereitungslauf aus dem vollen Training heraus und er ist mit seiner Zeit von 2:29:21,7 sehr zufrieden.
Die beiden weiteren Damen unserer LuT ließen heute (was heißt „HEUTE“… wir haben nichts anderes erwartet ;O) ) nichts anbrennen. Ingrid finishte als 1. W65 in 2:57:15,7 und Erika kam als 1. W70 mit 3:10:43,3 knapp dahinter ins Ziel.
Vier 1. Plätze und ein 2. Platz sind ein mehr als sehr gutes Ergebnis. Ein „schöner“ Lauf mit vielen müden Beinen….. (Bericht Mario)

Platz Name Zeit Platz-AK
5. Holger Finkelmann 1:56:42 h 2.M40
15. Roland Krefter 2:06:20 h 1.M50
75. Theresia Gehlert 2:20:09 h 1.W45
76. Mario Beinenz 2:20:09 h 13.M35
94. Stefan Fey 2:22:17 h 24.M40
177. Stefan Höfner 2:29:21 h 32.M50
457. Ingrid Perkampus 2:57:15 h 1.W65
525. Erika Freund 3:10:43 h 1.W70

Auf die Platte in Wiesbaden am 21.3.10

Gut vorbereitet nahm Sigrid am Berglauf "Auf die Platte" in Wiesbaden teil. Die Streckenlänge betrug 8,1km auf der ungefähr 450HM zu bewältigen waren. Oben im Ziel wartete heißer Tee auf die Läufer und auch der Bus, der das Gepäck nach oben transportiert. Mit ihm durften die Läufer auch wieder ins Tal zurückfahren. Sigrid steigerte sich gegenüber 2009 um ganze 5 Minuten und gewann auch ihre Altersklasse, die W40 in 46:37 min. In der Frauenwertung wurde sie Vierte.

Platz Name Zeit Platz-AK
4.F Sigrid Grygosch 46:34 min 1.W40

5. Lauf Crosscup & Duathlon in Stockstadt 20.3.10

 

Die fünfte und letzte Station des Cross-Cups war in Stockstadt. Der TG Stockstadt richtet diese Veranstaltung zusammen mit ihrem Crossduathlon für Schüler und Erwachsene aus.
Die Schüler hatten beim „Crosslauf“ eine Wendepunktstrecke (auf Teer) von 400m zweimal zu durchlaufen, so dass sie auf 1600m kamen. Für Joshua, Felix und Lukas ging es in ihrem vierten Lauf der Serie darum, den Platz in der Crosscupwertung zu verteidigen oder wie bei Mara ihren dritten Lauf zu absolvieren. Die drei Jungs waren im ersten Lauf dran. Alle Drei machten ihre Sache sehr gut. Joshua blieb nur 27 sec hinter Felix und kam zufrieden ins Ziel. Lukas lief das erste Mal über eine Distanz von 1600m und erreichte den 5. Platz in der M7. Auch für Mara ging es im zweiten Lauf das erste Mal über diese Streckenlänge. Sie teilte sich das Rennen gut ein und konnte sogar noch mit einem Lächeln über die Ziellinie laufen.
Schöner wäre es für die Schüler nicht die Wendepunktstrecke, sondern ebenfalls eine Runde durch den Wald zu laufen. Vielleicht klappt dies im nächsten Jahr.
Bevor die Läufer auf die Strecke geschickt wurden, ging erst einmal Tjark auf die Duathlondistanz. Er musste 400m laufen danach 2,5km Rad fahren und zum Abschluss noch einmal 400m laufen. Er war mit großer Begeisterung und Eifer bei der Sache und kam mit einem tollen 2. Platz auf das Siegerpodest.
Danach waren die Erwachsenen dran. Ingrid, Sabine, Theresia und Holger vertraten die Farben der LuT. Holger schonte sich für den 30er in Friedberg und machte nur einen Tempoausdauerlauf. Er kam als Gesamtfünfter ins Ziel. Theresia ging das Rennen verhalten an, steigerte das Tempo von Runde zu Runde. In der letzten Runde lief sie auf die führende Astrid Uhl auf, überholte sie gleich und gab den ersten Platz auch nicht mehr ab. Mit dem Sieg gewann sie auch die Crosscupwertung der Frauen. Ingrid war als Tempomacherin für Sabine unterwegs. Beide gewannen ihre Altersklassen souverän.
Beim Langduathlon waren Ines, Michael und Uve unterwegs. Sie mußten 5km laufen, 13,8km biken und zum Abschluß noch einmal 3km laufen. Nach dem Start bei durchwachsenem Wetter, lief Uve mit Michael ein ordentliches Tempo. Claudia Hille folgend ging es über drei Runden. Leider musste Michael dann etwas abreissen lassen. Auf der Radstrecke konnte Uve seine Position behaupten. Leider konnte Michael nicht sein Tempo beibehalten. Ines mußte auf der Radstrecke an Position zwei liegen, nur Ida Ott passieren lassen und kam als dritte Frau und als Siegerin der W35 ins Ziel. Bei Uve lief es auch auf dem letzten Lauftörn gut. Er konnte noch ein paar Positionen gutmachen. Michael musste leider mit Wadenkrämpfen eine Zwangspause einlegen, lief aber sein Rennen zu Ende.
Endstand des Main-Ausdauershop-Cross-Cups 2010
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Platz Name Zeit
1600m Schüler    
4.M9 Felix Fey 6:21 min
7.M9 Joshua Wolf 6:48 min
5.M7 Lukas Fey 7:30 min
1600m Schülerinnen    
5.W8 Mara Treffert 8:01 min
Schüler-Duathlon
0,4/2,5/0,4km
   
2.M9 Tjark Schneider 12:11 min
5000m Lauf    
1.M40 Holger Finkelmann 17:26 min
1.W45 Theresia Gehlert 20:07 min
1.W60 Sabine Hillert 28:19 min
1.W65 Ingrid Perkampus 28:20 min
Cross-Duathlon
5/13,8/3km
   
2.M35 Uve Wunderlich 1:03:41 h
7.M40 Michael Schmitt 1:08:41 h
1.W35 Ines Wunderlich 1:10:04 h

28. Celler Wasa Lauf am 14.03.2010

 

Der Celler Wasa Lauf findet seit 1983 in der Celler Altstadt jährlich am zweiten Sonntag im März statt. Mittlerweile ist er einer der größten Volksläufe Deutschlands und ist in mehrere Distanzen (Kinderlauf von 2,5 Kilometern, Läufe von 5, 10, 15 und 20 Kilometern für Männer und Frauen), 10 Kilometer Nordic-Walking aufgegliedert. Der Celler Lauf hat nichts mit der schwedischen Skilanglaufveranstaltung Wasalauf zu tun. Der Celler Wasa-Lauf leitet seinen Namen vom Hauptsponsor ab, der sein deutsches Hauptwerk in Celle betreibt. Der Lauf fand zeitgleich mit einer Familienfeier im Hause Schneider statt. Diese Möglichkeit wurde sofort genutzt. Marco war für die 15km und Steffi für die 5km angemeldet.
Eine Wadenverletzung jedoch, die Marco sich bei einem Trainingslauf zugezogen hatte behinderte ihn aber schon leicht beim Einlaufen, dass er vernünftigerweise auf einen Start verzichtete.
Steffi startete auf der 5km Strecke mit über 1800 Läufer und Läuferinnen. Sie erzielte eine Bruttoendzeit von 30:06 min und kam als 180te Frau ins Ziel. Rundum zufrieden machten sich die 6 nach einem schönen Wochenende wieder auf die Heimreise.
Laufend in der alten Heimat
Das vergangene Wochenende nutzte die Schneider-family für einen Ausflug in die alte Heimat.
In Celle fand am Sonntag der 28. WASA-Lauf statt.
Die beiden Youngster Tammo und Tjark machten sich mit ca. 2000 weiteren Kindern auf eine 2,5 km lange Strecke und liefen ein ganzes Stück gemeinsam durch die Celler Innenstadt. Papa Marco hatte sie am Start gut platziert, so dass sie schnell der Masse entkommen konnten. Erst kurz vor dem Ziel setzte Tammo sich ein bisschen von seinem Bruder ab. Im Ziel bedienten sie sich glücklich an dem reichhaltigen Angebot des „real-Lasters“ (Joghurt, Getränke, Süßes – eben alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt). Schwester Tomke war von diesen „Belohnungen“ sehr angetan, so dass sie durchaus mit dem Gedanken spielt, ihre Brüder im kommenden Jahr zu begleiten…
Eine Stunde, nachdem die beiden Jungs den Startschuss gehört hatten, machte sich Mama Steffi auf die Strecke und lief 5 km quer durch die Celler Innenstadt (viel Kopfsteinpflaster). Aufgrund der eher winterlichen Witterung (Regen, kalt!) waren die Zuschauer und damit die Anfeuerungsrufe eher rar. Aber Steffi lief ihr Tempo und kam nach 29:55 min ins Ziel. Da hier allerdings noch sehr viel von Hand gearbeitet wurde und man sich deshalb für die Zeitnahme anstellen musste, schlug ihre Zielzeit mit 30:06 min zu Buche. (Bericht Steffi)

Platz Name Zeit Platz-AK
827. Steffi Schneider 29:55 min 180.F

8. Frankfurter Lufthansa Halbmarathon am 14.03.10

 

Das Wetter war zwar ungemütlich und der Wind war deutlich zu spüren , aber das konnte die gute Laune der anwesenden LuT`ler nicht vermiesen. Sigrid und Uve sahen es als lockeren Trainingslauf.
Neben zahlreichen Läufern von der TSG Kleinostheim (fast als Vereinsmeisterschaft zu werten), waren auch einige bekannte Größen anwesend.
Der Start erfolgte in mehreren Blöcken, was nicht ganz so toll war, da doch einge wieder ihre eigenen Zeiten nicht wussten und sich dementsprechend störend, viel zu weit vorne einsortierten.
Uve machte bei Km 1 noch eine Pause, weil er an einer Schleife Sigrid entdeckt hatte und wartete. War ja eh nur nen langer Trainingslauf (zumindest bei Uve).
Lockers laufen und plaudern, dann wurde wieder etwas angezogen. Die Strecke ist klasse geführt, am Main entlang. Sehenswert die Frankfurter-City immer wieder. An einigen Stellen sogar mit ordentlichem Anfeuern durch die Frankfurter.
Das Ziel die Commerzbankarena. Ein nettes hineinlaufen und schon stand man im Ziel. Die Zeit war Nebensache. Der Lauf kann nur empfohlen werden, für Leute die mal ne schnelle HM Zeit haben wollen. Da ist die Route optimal für Bestzeiten geeignet. (Bericht Uve)
Ines lief ein gutes Rennen und kam knapp über 1 ½ h ins Ziel . Sie wurde Dritte in ihrer Alterklasse W35.

Platz Name Zeit Platz-AK
19.F Ines Wunderlich 1:30:11 h 3.W35
603. Uve Wunderlich 1:37:34 h 98.M35
81.F Sigrid Grygosch 1:42:11 h 18.W40

4. Lauf Cross-Cup in Haibach am 13.03.2010

 

Die Haibacher Schweiz wurde zum aktuellen Cross-Cup kurzerhand von 3 Runden auf 8 Runden umgebaut. Die Originale Strecke war zu glatt und unsicher und die Gefahr für die Teilnehmer sich, auf Eis und Schnee, zu verletzen war zu hoch um dieses Risiko ein zu gehen.
Der Verlauf folgte nun vom Start an 300 schotterige Meter abwärts, rechts folgend 250 Meter mit fest getretenen Schnee Batzen aufwärts. Eine weiter 250 Meter lange rutschige und schlammige abwärts Passage, mit einer schmierigen und leicht ansteigenden Ecke, zulaufend auf eine Kuppe über ca. 300 Meter zurück zum Start/Ziel führte musste, wie schon erwähnt, 8x bewältigt werden.
Die 8,8km mit den pro Runde zu überwindenden 28 Höhenmetern, waren anspruchsvoll und der Veranstalter tendierte während der Ansprache der Siegerehrung dahin, die Strecke im kommende Jahr beizubehalten.
8 mal an Start und Ziel angefeuert zu werden, zu überrunden, und zum Glück, unsere uns unterstützenden Vereinskameraden an den quälendsten Stationen am höchsten Punkt (vielen Dank an Ingrid, Peter, Stefan, Brigitte und „Mon GENERAL“ Wilfried…ihr habt uns schön eingeheizt und ohne euch wären die Zeiten nicht möglich gewesen) ließen diese Platzierungen zu.
Unser Team konnte mit Holger, (2. Gesamt und 1.M40) Mario, (4. Gesamt und 1.M35) Theresia, (10. Gesamt und 1.W45) sowie Erika (28.Gesamt und 1. W70) sehr gut abschneiden. Mit einer Frau und einem Mann mehr wären uns auch die Siege in der Teamwertung sicher gewesen.
Leider wurden die Startzeiten der einzelnen Läufe verschoben. Im Internet steht nach wie vor der Start des Hauptlaufes um 15:20 Uhr, wobei die Startzeit auf den Flyern auf 14:55 (mit dem Kugelschreiber) korrigiert wurde. Die Aktualisierung sollte primär auf der Homepage des Veranstalters passieren. Dem zu spät kommenden Läufer (es war ja nicht seine Schuld) wurde der Start gewährt, was nicht mehr als richtig war.
Allerdings wurde der 5. Platz des tatsächlichen Einlaufs dahingehen benachteiligt das er nun gesamt 6. wurde. Dies sollte im kommenden Jahr nicht mehr passieren. Ein schöner und erfolgreicher Lauf dank Unterstützung der Mitglieder und unseren Läufern. (Bericht Mario)
Vor den Erwachsenen sind Lukas und Joshua auf der Rennpiste gewesen. Für Beide war es der dritten Lauf in der Crosslaufserie. Lukas erreichte in der M7 einen guten 3.ten Platz. Auch Joshua war in seiner Altersklasse prima unterwegs. Er passierte in 5:27 min als 6.ter der M9 die Ziellinie. Das Wichtigste ist aber, dass beide mit Spass dabei waren.

Platz Name Zeit Platz-AK
1100m      
11. Joshua Wolf 5:27 min 6.M9
19. Lukas Fey 6:05 min 3.M7
8800m      
2. Holger Finkelmann 32:07 min 1.M40
4. Mario Beinenz 36:48 min 1.M35
2.F Theresia Gehlert 38:24 min 1.W45
8.F Erika Freund 50:51 min 1.W70

8. Offenbacher Rosenhöhe-Waldlauf am 7. März 2010

Die LG-Offenbach richtete mit dem Rosenhöhe-Waldlauf die Crosslaufmeisterschaften des Kreises Offenbach/Hanau aus.
Unsere LuT war mit einer sehr übersichtlichen Zahl an Teilnehmern vertreten, genau genommen nur mit mir. Das herrliche Sonnenwetter lockte immerhin 167 Teilnehmer an den matschigen Start. Der Start und das Ziel waren im Stadion und was wohl im Sommer oder bei trockenem Wetter eine Aschenbahn sein dürfte, war nun tiefer Matsch.
Zwei Runden Pfützen- und Matschspielereien, später dann ab in den Wald, wo die Strecke dann überwiegend gut zu laufen war. Bereits nach zwei Kilometern war ich im Nirwana der Strecke verloren. Vor mir die Gruppe enteilt und hinter mir kam keiner mehr ran. Mitten im Wald gab es dann eine Hypo-Lauf Gedächtnis 180° Kurve, welche zweimal die Belastbarkeit meiner schwächlichen Achillessehnen testete. Auch wenn ich mich freute, das die Sehnen nicht rissen, kam ich trotzdem nicht so recht ins rollen, die Diskussion mit mir selbst ab KM 5, warum ich zur Hölle ein Langarmshirt unter das Halbarmshirt gezogen hatte und es mir nun mollig warm wurde halfen mir auch nicht weiter.
Ab KM 8 hatte ich dann doch noch zu zwei vor mir laufenden aufgeschlossen und es entwickelten sich dramatische Kämpfe um Platz 50, die selbst die Schlacht um Waterloo als ein Kaffekränzchen erscheinen lassen. Die Jungs hielten voll dagegen und der eine hatte 250 m vor dem Ziel doch tatsächlich den Nerv davon zu tänzeln, so dass ich kurzzeitig geschockt nur noch einen packen konnte und der gab glaube ich aus Mitleid auf, da er wohl dachte ich würde sonst einfach an Lungenversagen auf der Strecke bleiben.
Schöne Geste dann im Ziel, abklatschen mit den beiden Mitstreitern, auslaufen und Wurst für meinen 1-Mann Starken Fan-Club besorgen.
Als mein Sohn dann glücklich in die Wurst beißen konnte, sagte er "Papa, ganz OK, aber Du siehst übel dreckig aus". Ich nahm das mal als Lob und fand die Veranstaltung bis auf die Ben Hur Stadion Kampfbahn sehr gelungen. (Bericht Michael)

Platz Name Zeit Platz-AK
52. Michael Knöchel 44:34 min 15.M40

Sigrid finished den Barcelona-Marathon am 07.03.10

Bei optimalen Temperaturen von 12°C und strahlendem Sonnenschein erfolgte der Start zum Barcelona Marathon, an dem Sigrid teilnahm. Durch den langen Winter hatte sie sich nicht optimal auf den Lauf vorbereiten können, zeigte aber schon bei der Marathonstaffel in Mörfelden, dass sie trotzdem in einer guten Verfassung ist. In guten 3:42:33 h erreichte sie das Ziel. (Ich hoffe das Ergebnis stimmt, denn ich habe es nur in spanisch gefunden.)

Platz Name Zeit Platz-AK
4569. Sigrid Grygosch 3:42:33 h 92.W35

DM Cross in Stockach am 06.03.2010

 

Wenn die LuT zu Crossmeisterschaften fährt, ist immer etwas Besonderes in der Natur los. War es vor zwei Jahren ein Sturm, der die Meisterschaften in Ingolstadt ausfallen ließ und wir, nachdem wir dies im Radio erfahren hatten, kurz vor Würzburg umdrehten, war es in diesem Jahr der in der Nacht auf Samstag einsetzende Schneefall, der unsere Fahrt nach Stockach mehr als beeinträchtigte. Um spätestens 5 Uhr klingelte bei Theresia, Ingrid+Peter, Barbara, Michael, Franz, den Finkelmännern und mir der Wecker und der Blick aus dem Fenster versprach nichts Gutes. Einzig bei Michael in Großwelzheim sah es noch einigermaßen verträglich aus, aber in den Aschaffenburger Höhenlagen war der Winter mit 5-15cm Neuschnee eingekehrt. Der Blick in die Staumeldungen im Internet besagte 25km Stau auf der A3 bis Marktheidenfeld –na Klasse. Der Weg über die A3/ A5 / A8 ist zwar um einiges länger, aber es war die einzige Lösung, als alle pünktlich um 06:00 Uhr bei Franz in meinem Bus saßen, bzw. Holger mit Familie in Gailbach startete. Michael hatte sogar frische Brötchen, Stückchen und Brezeln mitgebracht.
Bis ein paar Kilometer vor Karlsruhe waren die Autobahnen auch frei und man konnte Kilometer schrubben. Dann fing es jedoch an zu schneien und schon wurde das Fahren beschwerlich. Der Schnee wurde mehr und das Tempo leider dementsprechend langsamer –aber noch ging es. Dann kamen wir zum Abzweig auf die A8 und plötzlich war Stau. Vielen Dank an die LKW-Fahrer, die leider nicht wissen, wann es sinnvoll ist, die Autobahn zu verlassen und einen Parkplatz aufzusuchen, weil das Wetter ein sicheres Fahren nicht mehr zulässt. So viele quer stehende LKW hatten wir noch nicht gesehen. Aber nicht nur auf der rechten Spur, NEIN auch auf der linken und mittleren Spur. Zum Glück kamen wir an allen Hindernisse vorbei, aber die Zeit lief uns davon und ich versuchte so schnell, wie die Witterungsverhältnisse es zuließen, Stockach immer näher zu kommen. Als der Tacho die 100km/h wieder überschritt, kam kurzfristig Hoffnung auf, doch der nächste Stop and Go Abschnitt folgte und die Hoffnung, dass unsere Frauen noch den Start rechtzeitig erreichen könnten, war verschwunden und kam auch nicht wieder. Dafür drückte die Blase verstärkt, denn nach 4h Busfahrt, war der Kaffee bei den Meisten durch und eine ganz kurze PPP war angesagt. Nach der PPP ging es plötzlich wieder besser und das Gaspedal konnte wieder zum Einsatz kommen. Für Franz Start leider auch zu spät, aber die M40 könnte es schaffen. Und tatsächlich, nachdem in Stockach die riesigen Hinweisschilder zum DLV Cross gesichtet wurden –nächstes Jahr beantrage ich eine Lupe, um sie auch zu erkennen- kam man ca. 40min vor dem Start an. Parkplatz suchen und Startnummern holen, dauerte dann noch seine Zeit und somit verblieben noch max. 20min zum Warm machen. Zu wenig nach fast 5 Stunden Autofahrt. Auch die Anspannung, die man für so eine Veranstaltung braucht, konnte bis zum Startschuss der pünktlich um 11:30 Uhr erfolgte leider nicht mehr richtig aufgebaut werden. Für die Umstände konnten wir uns dann aber gut in dem Feld der M40 /45 Läufer verkaufen. Einen, für meinen Geschmack, sehr schönen Rundkurs hatte der Ausrichter gesteckt. Über eine schön unebene Wiese –hat mich an unseren Crosslauf in Schweinheim erinnert- ging es leicht hoch und runter, über eine Holzbrücken, eine gemulchte Passage, 2 kurze knackige Anstiege, ein paar Kurven und wieder eine Holzbrücke zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt 5900m waren zu absolvieren, wobei sie wahrscheinlich mit Garmin oder Polar gemessen haben, denn es war um einiges kürzer ;-)).
Platz 8 für mich, Platz 18 für Holger und Platz 63 für Michael im Gesamteinlauf ergaben dann den 6. Platz in der Mannschaft. 7, 13 und 31 lauteten die Ergebnisse von uns dreien in der M40 Wertung. Wir waren zufrieden. Leider beschränkte sich die Aktivität unserer Frauen und Franz auf das Anfeuern, aber das haben Sie gut gemacht. Für die nächsten Wettkämpfe, die mehr als 200km entfernt liegen, haben wir beschlossen einen Tag vorher anzureisen. Denn so einen Sch..ß brauchen wir nicht noch einmal.
Dass es sich um Dt. Meisterschaften handelte, wussten allerdings nur die Teilnehmer. Es gab keine (großen) Hinweisschilder, keine Verkaufsbuden um den Start/Zielbereich, keine Start / Ziel Banner, keine Musik, sondern nur einen Ansager, der seine Sache aber ganz gut gemacht hat. Die Ergebnisauswertung klappte allerdings hervorragend und sehr schnell. Die Siegerehrung ging leider in der Halle unter und von den Langkästen die Deckel als Siegerpodest zu nehmen, ist auch keiner Deutschen Meisterschaft würdig. Mit so einer Darstellung braucht sich der DLV nicht zu wundern, wenn das Zuschauerinteresse nicht da ist.
Die Rückfahrt war mehr als 1,5h kürzer und ging ohne Stau vonstatten –sogar auf der A3. Auf den 340 Kilometern wurden 2 Flaschen Sekt vernichtet und wir freuten uns auf das gemeinsame Essen im Old Church in Haibach. Zumindest ein schöner Abschluss ist uns gelungen. (Bericht Marco)

Video von der Deutschen Cross Lauf 3 (M40-45)

Platz Name Zeit Platz-AK
5,9 km      
8. Marco Schneider 18:12 min 7.M40
18. Holger Finkelmann 18:39 min 13.M40
63. Michael Schmitt 21:41 min 31.M40
Mannschaft      
6.M40 M.Schneider-H.Finkelmann-M.Schmitt   89 Punkte