2010_04

39. Hermannslauf in Bielefeld am 25.04.2010

Von Detmold nach Bielefeld
Um 11:15 Uhr starteten Erika und ich beim 39. Hermannslauf durch den Teutoburger Wald. Vorher wurden wir von Detmold mit Bussen zum Hermannsdenkmal gebracht. Es wurde in drei Gruppen gestartet mit ca. 7.000 Läufern. Wir stellten uns ganz hinten in Gruppe C an und kamen nach ca. 6 Minuten auch schon durch den Startkanal. Erst ging es fünf Kilometer nur bergab, staubig und steil. Bei km 5 hatte ich schon 30 Minuten, da alles etwas gemütlich zuging. Ab km 5 ging es bis 7 hoch, aber nur 200 HM. Meine Gruppe verfiel sofort ins Wandern. Also lief ich Slalom. Als ich bei 1:20 Stunde schon Hunderte überholt hatte dachte ich, jetzt werden alle am Berg laufen. Falsch gedacht, Alle wanderten. Ab km 16 wurde es etwas steiler, da gab ich auf. Ich wanderte mit. Die Wege waren einfach zu schmal zum Überholen. Vom Untergrund waren die 31,1 km nur mit Blick vor die Füße zu laufen. Da ist es mir passiert, dass ich auf einen Läufer aufrannte, der gerade mal seinen MP3 Player programmieren musste.
Die Temperatur stieg auf 24 Grad und manche Läufer machten schlapp. Vor uns ein Krankenwagen, der auf einem engen Waldweg rückwärts fuhr. Wir gingen hinterher für ca. 7 Minuten. Alle waren sehr rücksichtsvoll. Ich glaube, jeder war froh, dass er nicht im Wagen war.
Die Strecke wurde immer staubiger und auch ich nutzte die Wasser- und Teestände reichlich.
Als ich endlich – völlig kaputt – ins Ziel an der Sparrenburg in Bielefeld ankam, musste ich mich durch Menschenmassen zu meinem Kleiderbeutel kämpfen.
Bei meiner Siegerehrung (1. Platz – 3:30 Std.) fanden wir (Herbert, Peter und Kai waren immer an der Strecke um uns anzufeuern) auch Erika wieder. Ihr ging es gut, obwohl sie erst eine Woche vorher Magen- und Darmprobleme hatte. Sie wurde in ihrer Klasse Zweite mit der Zeit von 3:49,13 Std. Leider waren die Urkunden noch nicht fertig und so wurde Erika nicht zur Siegerehrung aufgerufen. Am Schluss hatten wir noch eine tolle Erlebnisdusche. Zwei Zelte, dazwischen warmes Wasser, Männlein und Weiblein in Schlangen davor. Alle waren diszipliniert und warteten auf den dünnen Strahl von oben.
Der erste Mann benötigte 1:47,27 Std. und die erste Frau war in 2:18,15 Std. im Ziel.
Insgesamt haben es 5.528 Teilnehmer geschafft in Bielefeld anzukommen, davon 4.439 Männer und 1.089 Frauen. (Bericht Ingrid)

Platz Name Zeit Platz-AK
31,1km - 515HM      
474. Ingrid Perkampus 3:30:01 h 1.W65
759. Erika Freund 3:49:13 h 2.W70

Residenzlauf in Würzburg am 25.04.2010

Beim Würzburger Residenzlauf waren Theresia und Barbara die einzigsten Starterinnen der LuT. Der Start erfolgte um 15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Insgesamt waren über 1500 Läufer- und Läuferinnen im Hauptlauf unterwegs. Zu laufen waren 4 Runden a` 2,5 km mit ständigem auf und ab. In der dritten und vierten Runde kam es zu den ersten Überrundungen was zusätzliche Zeit kostete. Den Beiden steckte noch der HM von letzter Woche in den Knochen, so dass zeitlich nicht mehr drin war. Theresia kam als Fünfte Gesamt und als Siegerin in ihrer AK in 42:53 min ins Ziel. Barbara wurde noch Dritte in der W45. Wer die Beiden kennt, weiß dass sie mit diesen Zeiten nicht ganz zufrieden waren.

Platz Name Zeit Platz-AK
10km Lauf Frauen      
5.W Theresia Gehlert 42:53 min 1.W45
17.W Barbara Ries 46:16 min 3.W45

15. Marktplatzlauf in Großostheim am 24.04.2010

Holger gewinnt den Marktplatzlauf und sichert sich damit den Kreismeistertitel über 10km Straße
Wie die letzten zwei Jahre auch, meinte es der Wettergott in Großostheim wieder gut mit den Zuschauern und schickte ordentlich Sonne. Bei Temperaturen über 20 Grad machten sich zuerst Mareike und Mara in der W8 auf die Strecke und zeigten eine superklasse Leistung. Platz 12. und 14. zeigen deutlich, hier geht es nach vorne. Toll gemacht ihr beiden!!!! Danach machte sich dann die Truppe der Erwachsenen auf ihre 4 x 2,5km Runden. Das Tempo, Strecken bedingt, nicht auf Vollgas gestellt, lief jeder seinen Stiefel. Angefeuert durch diverse Fans an der Strecke trotzten wir der Wärme.
Mario wollte versuchen, Natascha unterwegs noch mal aufzumuntern (durch Überrunden) aber Natascha lief wieder ganz toll und gab ihm keine Chance.
Nach dem Zieleinlauf war dann erst einmal trinken angesagt. Erst mit Iso, später dann mit Bier, wurden die Flüssigkeitsverluste aufgefüllt. Die Siegerehrung war dann für die LuT wieder mal klasse. In allen Klassen, in denen wir gestartet waren, stellten wir Sieger und oder Platzierte. Die Herrenmannschaft um Holger, Mario und Uve holte sogar Platz 3, obwohl genügend schnelle andere Teams da waren. Mit reichlich Bier und Urkunden beladen, traten alle glücklich und zufrieden den Heimweg an. (Bericht Uve)

Platz Name Zeit Platz-AK
Schülerinnen 750m      
137. Mareike Dinkloh 3:18 min 12.W8
145. Mara Treffert 3:20 min 14.W8
10km Hauptlauf      
1. Holger Finkelmann 35:36 min 1.M40
26. Mario Beinenz 40:50 min 1.M35
31. Uve Wunderlich 42:13 min 2.M35
49. Stefan Höfner 43:34 min 2.M50
63. Karli Hartlaub 44:20 min 12.M45
69. Peter Hümpfner 44:45 min 1.M65
155. Wilfried Karl 51:13 min 2.M65
157. Natascha Böhrer 51:24 min 2.WHK
190. Brigitte Karl 54:30 min 1.W60
Mannschaft      
3. H. Finkelmann - M. Beinenz - U. Wunderlich 1:58:39 h  

DM Halbmarathon in Bad Liebenzell am 18.04.2010

 

Das der Mensch keine Maschine ist, haben wir am Wochenende eindrucksvoll und leidvoll erfahren müssen. Überpünktlich und voller Erwartungen trafen wir gegen
9:00 h in Bad Liebenzell ein. Trotz der Sonne, zeigte das Thermometer gerade mal 3°C an und die bekannten Diskussionen über die richtige Laufbekleidung begannen. Doch je länger wir warteten desto wärmer wurde es und bereits beim Einlaufen kamen die ersten Zweifel, ob das heute unser Tag wird.
Pünktlich um 11:45 h fiel der Startschuss. Die Temperatur hatte sich in Richtung 20°C (vielleicht auch darüber) bewegt und wir empfanden es von Anfang an verhältnismäßig heiß. Zuerst musste eine kleine Runde von ca. 3 km absolviert werden, im Anschluss daran 3 Runden a´6 km. Erwartungsgemäß hatte sich Theresia bereits am Start von uns abgesetzt und war nach kürzester Zeit nicht mehr zu sehen. Rita und ich bildeten das „Mittelfeld“, Ingrid hatte sich hinter uns eingereiht. Bis KM 7 lief es bei mir sehr gut, doch dann bekam ich die ersten Schwierigkeiten. Die Beine wurden schwer und ich hatte Mühe mit Rita Schritt zu halten. Ich hoffte auf ein Zwischentief mit anschließender Erholung. So lief ich eine ganze Weile, mit mehr oder weniger Abstand, hinter Rita her. Doch dann fing mein Kreislauf an zu rebellieren. Mir wurde flau im Magen und bei KM 15 richtig schlecht. Die Mannschaftswertung im Kopf lief ich weiter und hoffte, dass es bald besser wird. Rita konnte, im Gegensatz zu mir, ihr Tempo halten und war zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr zu sehen. Als ich bei KM 17 an einen Versorgungsstand kam und mir einen Becher Wasser nehmen wollte, machte mein Kreislauf endgültig schlapp. Ich ging in die Knie und wurde sogleich von 3 Helfern versorgt. Zwar erholte ich mich relativ schnell, wurde jedoch von dem herbeigerufenen Sanitätern nicht gleich entlassen. Mein Vorschlag, die 3 KM bis zum Ziel zurück zu gehen wurde abgelehnt und so wurde ich das erste Mal in meinen Leben mit einem Krankenwagen gefahren. Im Zielbereich traf ich den Rest der Truppe. Auch Theresia ging es während des Laufs ziemlich schlecht. Ihre Beine fühlten sich an wie Blei und sie hatte das Gefühl, trotz aller Anstrengung überhaupt nicht vorwärts zu kommen. Einzig der Mannschaftsgedanke ließ sie durchhalten. Sie war zu Recht enttäuscht, da sie bei weitem nicht das abrufen konnte, was sie zu leisten vermag. Auch Ingrid war es bei Läufen schon besser ergangen. Trotzdem schaffte sie es, zwei nahezu gleiche Hälften zu laufen und kam mit sehr passablen 1:54 h ins Ziel. Rita kann mit ihrer Leistung wirklich zufrieden sein. Zwar musste sie sich in der letzten Runde auch ordentlich plagen, wurde dafür aber mit einer sehr guten Zeit belohnt. Durch Ingrids Einsatz konnte wenigstens die Mannschaftswertung gerettet werden. Darüber hinaus durfte sie sich noch die Bronzemedaille in der Einzelwertung mit nach Hause nehmen. (Bericht Barbara)

Platz-AK Name Zeit
14.W45 Theresia Gehlert 1:36:44 h
17.W45 Rita Herold 1:37:32 h
3.W65 Ingrid Perkampus 1:54:06 h
Mannschaft W 45 und älter    
8. Th. Gehlert - R. Herold - I. Perkampus 5:08:22 h

4. Fischermans Strongmanrun in Weeze am 18.04.2010

 

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht beim Fishermansfriend Strongmanrun starten. Die hohen Startgebühren von 75 EUR haben mich abgehalten, die Meldung abzugeben. Durch Zufall habe ich dann Anfang März gesehen, dass man noch eine Wild Card bei maXx180.net gewinnen kann, wenn man einfach eine Mail schreibt, warum man die Wild Card unbedingt braucht. Also habe ich ein bisschen über meinen Muskelfaserriss geweint und tatsächlich, als ich aus der Toskana wieder zurückkam und in meine Mails schaute, hatte ich eine Wild Card bekommen. Echt Cool. Eine besondere Vorbereitung war für diesen Spaßwettkampf eh nicht nötig, wobei besser als letztes Jahr (Platz 14) wollte ich schon sein J. Sonntag morgen um 06:00 Uhr habe ich mich dann ins Auto begeben und bin mit Höchstgeschwindigkeit nach Weeze gedüst. Cleverer Weise hatte ich mein Fahrrad mitgenommen, so dass ich nicht auf den Parkplatz fahren musste, sondern bereits in Weeze parken konnte und somit den lästigen Staus aus dem Weg gegangen bin (Ankunft ca 15min Ersparnis, Abfahrt mind. 60min, eher 120min). Auf dem Gelände gegen 09:15 angekommen, hatte ich noch viel Zeit mir alles anzuschauen und einige Hindernisse zu begutachten. Um 10:00 Uhr traf ich mich mit meinem Wild Card Sponsor, der kräftig Fotos geschossen hat, da maXx180.net ein loser Verbund von Sportfotografen ist (glaube ich zumindest). Ist ja auch egal. Die Zeit verging bei dem genialen Wetter wie im Fluge und schon musste ich zum Start. Nur wie in die ersten 10 Reihen kommen? Dicht gedrängt standen die heißen Strongmänner und -frauen schon an der Startlinie. Doch hier half mir etwas Glück. Ich kletterte ziemlich steif über die Bande und konnte es dann tatsächlich bis in die 3. Startreihe schaffen. Die Stimmung war phänomenal und pünktlich um 12:00 Uhr ging es los, obwohl noch mehr als 1000 Teilnehmer im Stau standen und das Gelände nicht erreicht hatten. Wie die Feuerwehr stürzten die Läufer gleich los und ich hatte Mühe mitzukommen. Beim ersten Hindernis –mehrere Shelter die zu überlaufen waren (30% Steigung hoch und 30% Gefälle wieder hinab)- lag ich ungefähr auf Platz 13. Mein Vorteil bei diesen Shelter war, dass ich es bergab hab einfach laufen lassen und so zu meinen direkten Konkurrenten immer einen Vorteil hatte. Bis zum Hindernis wo man Schwimmen musste, ungefähr bei Kilometer 7 sortierte sich das Feld und ich lag hier schon überraschenderweise unter den ersten 10. Aufgrund der Außentemperaturen waren die Wasserhindernisse in diesem Jahr sogar ein Vergnügen, da sie Abkühlung versprachen. Wobei 40m Schwimmen bei 11°C Wassertemperatur sind dann auch nicht das reinste Vergnügen, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Am Ende der ersten Runde waren die ersten 3 schon etwas enteilt –zumindest hat man sie nicht mehr gesehen- und ich lag auf Rang 6. Und nach der ersten Runde fingen schon die Überrundungen an, da noch viele von denen gestartet waren, die zu spät kamen. Die Shelter brachten mich dann auf Rang 4 vor. Beim Spinnennetz ungefähr Kilometer 4 in der ersten Runde bzw. km 12 in der zweiten Runde, kam es dann bereits zu Staus. Die Läufer, die noch in der ersten Runde waren, ließen mich aber anstandslos vor und halfen mir sogar noch. Allerdings war es mir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich zu sagen, ob ich nicht schon überholt wurde und nur noch auf 5 oder 6 lag. Allerdings sagten mir einige Überrundete, dass ich 4. sei. Ca. 800m vor dem Ziel entdeckte ich ca. 100m vor mir den Dritten Alexander Lubina und dachte „Hey, geht da noch was?“ Also zog ich mein Tempo etwas an, wurde aber durch sandige Passagen und einem letztem Anstieg, den ich gehen musste, gebremst. Allerdings ging es Alexander nicht besser und als wir auf die Zielgerade einbogen, war er nur noch 20m vor mir. Aufgrund der Masse der Teilnehmer merkte keiner, dass ich ihm so dicht auf den Fersen war und er wurde auch schon als 3. im Ziel angekündigt. Ich nahm jedoch meine Beine in die Hand und fegt in einem Affentempo die Zielgerade entlang. 50m vor dem Ziel hatte ich ihn und der Überraschungseffekt war geglückt; ein Kontern seinerseits nicht mehr möglich. Platz 3 beim Fishermansfriend Strongmanrun, was für ein Wahnsinn. Im Ziel musste man dann da in die Kamera lächeln und dort in die Kamera lächeln. Eine hübsche junge Frau führte dann die drei Ersten in den VIP-Bereich, wo man sich umziehen konnte und es was zu essen und zu trinken gab. So lässt es sich aushalten. Jetzt steht eine Trophäe aus Acryl in meinem Zimmer und nächstes Jahr werde ich wohl wieder starten (müssen). (Bericht Marco)

Platz Name Zeit
3. Marco Schneider 1:45:45 h

Karli beim Wien HM am 18.04.2010

Platz Name Zeit Platz-AK
1051. Karli Hartlaub 1:38:38 h 127.M45

21. Reinheimer Duathlon am 18.04.2010

Wenn die Generalprobe nicht klappt, klappt die DM dann besser ???
Toller Sonnenschein und trotzdem kalt, so war heute das Wetter in Reinheim. Da ich ja festgestellt hatte, ich mache derzeit etwas zu viel, wollte ich relativ entspannt alles angehen. Das scheiterte schon bei der Parkplatzsuche, Chaos.
Der Check-In dann ruhiger werdend erledigt und mich noch etwas warmgelaufen, sah ich den einen oder anderen bekannten Sportler. Fein sooo viel Prominenz dabei, wird bestimmt lustig.
Mit Peter Ungemach ging ich dann relativ locker die ersten 5km Laufen an und merkte schon, nee das wird nix richtiges. Die Beine schwer und ich habe kaum Luft bekommen. Egal, weiter. Radfahren, gleich mit Steigung voraus. Vom Training her gewohnt, fuhr ich an Peter vorbei und übernahm dann mal die erste Runde das Tempo. Trotz Windschattenverbot war schnell eine ordentliche Anzahl von Fahrern hinter mir, nöööö so macht mir dat kein Spaß. Also ab Runde 2 Tempo raus, alle vorbei und mit 200m Abstand locker alleine hinterher. Beim 2ten Wechsel habe ich dann gesehen, daß Peter eine gute Minute vor mir ist. Noch einmal alle Muskeln angespannt, aber wieder konnte ich nicht die normale Leistung erreichen. Bin dann also ruhig weiter gelaufen und hab mich noch bis auf 12 Sekunden rangearbeitet.
Alles in Allem lief es sehr holprig, aber nach einer Pause wird das schon wieder rund laufen. (Bericht Uve)

Platz Name Zeit Platz-AK
5 km – 33 km – 5 km      
64. Uve Wunderlich 1:41:09 h 12.M35

LuT Frühjahrssportfest 10000m am 15.04.2010

 

31 Athleten starteten bei den Kreis und den Bezirksmeisterschaften über 10 000m auf der Schweinheimer Laufbahn. Bei den Männern gehörte Michael Schrauder und Sascha Rhein zu den Favoriten. Michael erlief sich einen Start-Ziel-Sieg. Er ging gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes. Im konnte nur Sascha Rein folgen. Die 5000m Marke passierten sie nach 17 Minuten. Erst auf den letzten 600m konnte sich Michael doch noch richtig von Sascha absetzten und erreichte in 33:46,2 Minuten das Ziel. Sascha blieb knapp in 34:00,1 über 34 Minuten. Von der LuT war Uve am Start. Er lief ein recht gleichmäßiges Rennen und kam nach 40:39,0 min ins Ziel. Damit wurde er 3.ter in der M35. Bei den Frauen waren nur 4 Läuferinnen am Start. Hier setzte sich Andrea Haun vom LAZ Obernburg/Miltenberg in 42:21,9 Minuten durch und holte sich den Titel.
Die Bilder und die Ergebnisse sind online.

Feldberglauf am 11.04.2010

Irgendjemand hatte diesen Lauf im Internet gefunden; dann hatte noch jemand die Idee, dass man statt mit dem Bus zurück zu fahren ja auch noch den Rückweg laufen könnte (so als Kilometer-Schrubben). Eigentlich schöne Ideen... Dann kam die Wettervorhersage: Schnee!!!
Aber kneifen gilt bekanntlich nicht und so machten sich Franz, Marco und ich (Holger) Sonntag Morgens auf den Weg nach Oberursel zum "Feldberglauf". Es geht über 10,1 Kilometer (die letzten 100 Meter haben es in sich!) und laut Ausschreibung "einige Höhenmeter" bis auf den großen Feldberg.
Nach einigen Problemen bei der Hinfahrt den Start zu finden (die Ausschreibung ist in diesem Punkte etwas sehr ungenau), fuhren wir um 9 Uhr auf den Parkplatz der International School, wo der Start und auch Wettkampfbüro etc. war. Schnell die Startnummern geholt und die Rücksäcke für das Ziel und den Rückweg gepackt (wenn man in denn nicht wie ich zu Hause vergessen hatte) und zum Bus gebracht - doch wo ist der???
Da wir noch genug Zeit hatten, gönnten wir uns erst einmal noch einen Kaffee (Preise waren absolut in Ordnung - auch für Kuchen und Würstchen, die wir nach dem Lauf noch zu uns nahmen - Tische und Bänke allerdings Mangelware). Dann war der Bus auch vor Ort und wir konnten unsere Sachen verstauen und den ersten Kilometer zum Warmlaufen in Angriff nehmen.
"Boahh, was eine Rampe - und das gleich am Start...!".
Pünktlich um 10 Uhr standen wir mit über 400 anderen Verrückten an der Startlinie - nur der Starter fehlt. Er saß im Auto hinter dem Pulk und wurde erst vorbei gelassen, nachdem er mit seiner Pistole gedroht hatte :-) Schuss und los. Besser langsam angehen - Der erste Kilometer fängt gleich richtig heftig an. Schnell war es dann auch noch. Marco und Holger hielten Kontakt zur Spitze, ließen sich dann aber doch etwas zurückfallen. Abwechselnd ging es steil und steiler aufwärts, unterbrochen von drei Gefällstrecken bei 2, 4 und 7 Kilometer (die letzte sogar über einen Kilometer lang). Auf denen setzte sich Marco etwas von Holger ab, der aber seinerseits bei den steilen Passagen wieder aufholte und so bei Kilometer 9 wieder bei Marco war. Der letzte Kilometer ist einfach der Hammer und so irre steil, dass Holger sein Tempo weiterlaufend etwas vor Marco das Ziel sichtete. Auf den letzten 100 Meter fanden sie wieder zusammen und konnten (in alter Transalpine-Manier) Hand in Hand über das Ziel laufen.
Zwischendurch hatte es sogar etwas gegraupelt (auf dem Rückweg sogar noch etwas mehr) aber insgesamt hat doch die Sonne überwogen - trotzdem war es oben schweinekalt!!! Also schnell die mit dem Bus hochgebrachten Sachen über gezogen und schon kam Franz ins Ziel. Er hatte die meiste Zeit kleinere Gruppen, die sich ein wenig geholfen hatte, musste aber leider zwei Jungspunde auf dem letzten Hammerstück vorbei lassen.
Nachdem wir kurz verschnauft und etwas getrunken hatten, machten wir uns sofort auf den Rückweg, wo uns schnell wieder warm wurde. Unten angekommen, waren wir wohl vor den Bussen angekommen, zumindest war es noch recht leer und die Duschen noch schön warm. Kuchen gab es auch reichlich und die Ergebnisse wurden auch bald ausgehängt.
Insgesamt eine schöne Veranstaltung; ein paar mehr Tische wären schön; wann die Siegerehrung war, wissen wir nicht, dafür wissen die Oberurseler jetzt, wo Aschaffenburg liegt. Vor allem der Lauf an sich ist wirklich sehr schön und empfehlenswert - wenn man sich so etwas denn antun will :-)) (Bericht Holger)

Platz Name Zeit Platz-AK
7. Holger Finkelmann 46:12 min 2.M40
8. Marco Schneider 46:13 min 3.M40
46. Franz Latzko 52:27 min 4.M50

31. Seligenstädter EVO Wasserlauf am 11.04.2010

 

Der Wind blies stramm am Mainufer entlang, egal in welche Richtung man lief, war die einhellige Meinung des mit Rekordzahlen besuchten 31. Seligenstädter EVO Wasserlaufs. Das alljährlich schlimmer werdende Parkchaos bestätigte die wachsende Teilnehmerzahl schon vor dem Start und sorgte für den einen oder anderen Kommentar, was die Künste des Autofahrens und Einparkens im Hessenlande an Qualitäten hatte. ( Wilfried dachte mehr an Qual als an Güte :O) )
Viele Läufer nutzten die Möglichkeit ohne Nachmeldegebühr zu starten und so waren die Schlangen am Nachmeldeschalter für unsere 10km Kandidaten entsprechend lang.
Uve wollte die 25km, mit weit über 100 Rad Kilometern vom Vortag, in Angriff nehmen während Brigitte, Silvia, Natascha, Stefan und Mario über die 10km alles geben wollten.
Die gefühlte Temperatur zum Einlaufen war knapp unter Null (Weshalb die anfeuernde Delegation im flotten Winterdress angereist war) doch während dem Wettkampf erwies sich „kurz gekleidet“ als beste Wahl. Somit ging es an den Start. Die Wolken drohten zeitweise mit Regen, aber all unsere Athleten blieben während des Wettkampfes trocken. Zur Unterstützung standen Michael Knöchel, seine Frau Maria, Töchterchen Patrizia, und Michaels Sohn, sowie Wilfried und Dena an der Strecke und unterstützten uns sensationell. Michael hatte zwar Laufschuhe an, er entschied sich aber für das Anfeuern da es, (O-Ton Michael) bescheuert aussehen würde wenn er in Jeans und Winterjacke vor Mario einlaufen würde….Danke dafür :O) !
Uve ging die 25km in seinem möglichen Tempo an, wobei er ab km 20 seinen Leistungen vom Vortag (über 100 km Rad) Tribut zollen musste. Er verbessert dennoch seine 25km Zeit (1:56:29 h Jügesheim 2009 ) aus dem vollen Training heraus um knappe 7 Minuten auf 1:49:33 h und bestätigt sein ansteigende Form. Bei Km 15 war er noch in seinem angepeilten Zeitfenster , aber war sich hier schon im klaren das Tempo nicht bis zum Ende halten zu können.
Den größten Sprung auf der 10 km Strecke machte Natascha, die von ihrer bisherigen Bestzeit 53:11 min. in Seligenstadt, knappe 5 Minuten auf 49:30 min abzwackte und sehr zufrieden war. Silvia lief über 1 Minute schneller als ihre bisherige Bestzeit und erreichte in 46:30 min das Ziel und war unglaublich froh ihrem Ziel der 44:59 wieder ein Stück näher gekommen zu sein, wobei sie einräumte, dass sie nicht am Limit gelaufen wäre. Die wöchentlichen Tempoeinheiten mit Eva zahlen sich hierbei aus. Mario knabberte 47 sec. von seiner alten Bestzeit auf nun 38:43 ab und war froh einige Lauffreunde wie Claudia Hille, Christian Meidhof und Klaus Wetzel vor sich zu haben an die er sich heran arbeiten konnte.
Stefan versuchte sich an Silvia heran zu Kämpfen was ihm nicht ganz gelang. 3. M65 mit 47:58 min sind eine sensationelle Leistung. Brigitte lief ihre Jahresbestzeit mit 52:24 min und wurde 1. W60.
Die 10km Truppe war etwas früher am Auslaufen als unser Uve und auch Kaffe und Kuchen waren lange vor seinem Zieleinlauf verputzt.
Ein Kompliment an die Veranstalter. Die Siegerehrungen erfolgten nahtlos und die Einlauftabellen hingen zumindest bei den 10km Läuferinnen und Läufern, ca. 90 Minuten nach dem Start aus.
Ein 1. Platz (Brigitte W60), drei 3. Plätze (Silvia W40, Natascha W20, Stefan M65)und ein 6. Platz (Mario M35) sowie ein 4. Platz (Uve M35) bei den 25km zeigen unsere Form.
Die nächsten Wettkämpfe können kommen. (Bericht Mario)

Platz Name Zeit Platz-AK
10km      
26. Mario Beinenz 38:43 min 6.M35
111. Silvia Schmitt 46:30 min 3.W40
131. Stefan Orsag 47:58 min 3.M65
152. Natascha Böhrer 49:30 min 3.W20
188. Brigitte Karl 52:24 min 1.W60
25km      
37. Uve Wunderlich 1:49:33 h 4.M35

Paris-Marathon am 11.04.2010

Bei angenehmen Lauftemperaturen fand der Paris Marathon statt. Stefan lief das Rennen knapp unter einem 5er Schnitt an und erreichte die HM-Marke nach 1:46 min. Auf der zweiten Streckenhälfte konnte Stefan das Tempo nicht mehr ganz halten und verlor noch ein paar Minuten. In 3:38:48 h überquerte er als 7168ter die Ziellinie.

Platz Name Zeit Platz-AK
7511. Stefan Höfner 3:38:48 h 862. VH2 (1959 - 1950)

Halbmarathon in Wallernhausen am 05.04.2010

 

Der Ausflug zum Halbmarathon nach Wallernhausen war eine Reise wert
Um 5:25h klingelte für Stefan der Wecker und es hieß raus aus den Federn um zum HM nach Wallernhausen zu fahren. Das Navi hatte eine Fahrzeit von 3,5h von Ahlhorn aus berechnet.
Um 9 Uhr traf er pünktlich am Wettkampfort ein. Es blieb noch genug Zeit um die Startunterlagen zu holen und das ein oder andere zu erledigen.
Nach kurzem Einlaufen erfolgte der Start um 10 Uhr. Auf den ersten 4km waren 150HM von insgesamt 400 Steigungsmeter zu überwinden, deshalb lief Stefan das Rennen nicht allzu schnell an. Nach 5km zeigte die Uhr 23:20 min. Die nächsten beiden 5km Abschnitte waren dann aufgrund der Streckenführung noch etwas schneller mit 22:28 und 22:42 min. Bei km 16 ging es in den letzten Steigungsabschnitt hinein, den er auch noch gut bewältigen konnte. Ab km 18 ging es dann nur noch bergab. In 1:34:35 h erreichte er als 21.ter die Ziellinie.
Nach einer ausgiebigen Dusche nahm er dann die letzten Km Richtung Heimat in Angriff. Insgesamt kamen auf der HM-Strecke 120 Teilnehmer ins Ziel.

Platz Name Zeit Platz-AK
21. Stefan Fey 1:34:35 h 6.M40