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Weiltalmarathon 22.4.2018

Weiltal war 2012 mein erster Marathon. Zu dem ich kam wie die Jungfrau zu Kinde – ohne eine Ahnung, was mir blühen würde, ohne große Vorbereitung. An einen einzigen Anstieg ziemlich zu Beginn konnte ich mich noch erinnern und daran, wie ich in der Woche danach die Treppen runtergegan…. naja, lassen wir das.

Zeit, die Erinnerung aufzufrischen und so stand ich am vergangenen Sonntag an der Startlinie, diesmal mit ein bisschen mehr Vorbereitung und einem klaren Plan, sowohl fürs Post-Mara-Treppensteigen als auch für den Lauf: erste Hälfte von Schmitten bis Emmershausen konservativ und dann, wenn ich den Großteil der knapp 600 Hm hoch und 900 Hm runter hinter mir hätte, auf dem Rest nach Weilburg die übrigen Körner verschießen oder halt austrudeln lassen.

Also, der Plan für die Treppen funktioniert aktuell tatsächlich ganz gut. Nur mit konservativ, Körner und austrudeln war es am Sonntag nicht weit her. Die ersten paar Kilometer geht es eh erst mal bergab, da kann man es ja mal laufen lassen, bei km 5 war mir die Führende zu langsam und bis 25 klickten die Kilometerschilder auch sehr zügig vorbei; bis mir mein Führungsradfahrer kundtat, dass die Zweite jetzt dann doch allmählich wieder ranliefe, während die Kilometer bei mir immer länger wurden und Körner? Äh ... nö. Allerdings dauerte es dann noch bis 37, bis die Lücke zu war. Nach vier Kilometern Bedenkzeit und Hinterherlaufen fand ich dann tatsächlich zum allerallerersten Mal überhaupt den mentalen Schalter und verschob das Austrudeln hinter die Ziellinie.

P.S. Flo Neuschwandner schuldet mir noch ne Siegerehrung! Ja, okay, er war eine Stunde vor mir im Ziel und der steht da oben auch öfters, aber mich allein vom Treppchen runterklettern zu las… naja, ich üb das noch…