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Süddeutsche Meisterschaften in Koblenz - 22./23. Juni 2019

Bei den Süddeutschen Meisterschaften der U23 und U16 am Wochenende in Koblenz waren auch zwei LuTler dabei. Carina Kiefer wollte über 80 Meter Hürden und 100 Meter ihre Form testen und Meisterschaftsluft schnuppern. Bei René Zapel ging es im Wesentlichen um Praxis und wenn möglch um die Quali für die 400 Meter Hürden bei den Deutschen Meisterschaften. Er war aber wohl doch noch nicht fit nach seiner Krankheit und ist im Rennen überhaupt nicht klargekommen. Daher "nur" 57,52 Sekunden und Platz 10 bei den U23 für ihn.

Carina war bei ihrer ersten größeren Meisterschaft recht nervös. Über 80 Meter Hürden, ging es eigentlich nur darum, "Luft" zu schnuppern. Aber trotz eines schlechten Starts langte es als 24. für den Zwischenlauf. Dort klappte der Start perfekt - aber leider nahm sie die erste Hürde voll mit. Somit beides knapp über ihrer Bestzeit von 13,30s (Vorlauf 13,40, Zwischenlauf 13,35).

Am Sonntag über 100m lief es dann richtig gut. Bereits im Vorlauf verbesserte sie ihre Bestzeit von 13,37 auf 13,20 und erreichte damit als 20. den Zwischenlauf. Leider gab es hier mit 2,1 Rückenwind zu viel Windunterstützung. Im Endlauf waren es dann 1,9 Rückendwind und somit geht die unerwartete Zeit von 13,03 Sekunden in die Bestenlisten ein. Dies bedeutete insgesamt Platz 16.

Platz Name Leistung
80m Hürden
23. W14 Carina Kiefer 13,35s
100m
17. W14 Carina Kiefer 13,03s (PB)
400m Hürden
10. M U23 René Zapel 57,52s

Lukas und Felix beim Werfertag in Schwarzenbruck am 23.06.2019

Lukas und Felix nahmen mit dem Nordbayernkader der Speerwerfer am Werfertag in Schwarzenbruck teil.

Dabei gewann Lukas in der U18 mit neuer Bestweite von 57,74m und setzte sich mit dieser Leistung auf den zweiten Platz in der bayerischen Bestenliste 2019. Sein Bruder Felix belegte in der U20 Rang drei mit 55,78m.

Platz Name Leistung
Speerwurf (700gr)
1.mJ U18 Lukas Fey 57,74m (PB)
Speerwurf (800gr)
3.mJ U20 Felix Fey 55,78m

Danny beim Halden Mohikaner

 
Zu Pfingsten war ich in Göttelborn bei Saarbrücken zur Erstauflage des Halden Mohikaners. Das Laufformat, zu jeder Stunde ist eine 6,25km Runde mit 174 Höhenmetern zu laufen. Für die volle Packung bedeutete dies maximal 55 Runden bis Pfingstmontag. Das fand ich interessant. Desweiteren gab es auch noch 50km und 100km im Angebot.
 
Pfingstsamstag war dann 09:50 Uhr Start, in der ersten Runde zum Kennenlernen gab es 10 Minuten mehr. Die Strecke war fantastisch. Hatte einfach alles, landschaftlich überragend auch wenn nebenan ein altes Kohlekraftwerk (nicht mehr in Betrieb) stand. Die Steigungen waren anspruchsvoll bis schwer. Das gleiche galt für die Downhills.
 
Ich bin sehr zurückhaltend und eher am Ende des Feldes gelaufen. Viel bergauf und bergab nur gegangen. So hatte ich in jeder Runde ca. 10 Minuten Pause. Nach 50km merkte ich, dass die Strecke anspruchsvoll ist. Es hat sich nicht nach einem Wettkampf angefühlt. Ich bin dann in meiner eigenen Welt versunken und war bei Kilometer 80 schon am überlegen, wann ich aufhören sollte. Ich hatte (leider) keine Ahnung über das Wettkampfgeschehen und war völlig mit mir selbst beschäftigt. Meine letzte Runde nach 100km war meine schnellste. Körperlich war ich okay, aber im Kopf war ich geschlagen. Ich konnte mir nicht vorstellen weiterzulaufen und sah auch keinen Sinn mehr.
 
Sandra holte mich Nachts um 3 Uhr ab. Es war ein tolles spannendes Event. Immerhin 106,25km mit fast 3000 Höhhenmetern und wie ich 2 Tage später erfuhr 3. in der Gesamtwertung (durch viel Glück!).